Schöpfungswoche 2017

Glauben und Leben
im Digitalen Zeitalter”

so lau­tet die Über­schrift der 5. ingel­hei­mer Schöp­fungs­wo­che, die vom Arbeits­kreis Glau­bens­ge­mein­schaf­ten ini­tiert wird.

IDas Programmheft für die Schöpfungswoche 2017m Arbeits­kreis Glau­bens­ge­mein­schaf­ten in der Loka­len Agen­da 21 sind alle in Ingel­heim ver­tre­te­nen Reli­gi­ons- und Glau­bens­ge­mein­schaf­ten zusam­men­ge­schlos­sen. Der Arbeits­kreis för­dert den Dia­log der unter­schied­li­chen Glau­bens­ge­mein­schaf­ten unter­ein­an­der. Ein­an­der zu respek­tie­ren, ist den Mit­glie­dern der Glau­bens­ge­mein­schaf­ten sehr wichtig.

Mit der Ingel­hei­mer Schöp­fungs­wo­che, die der Arbeits­kreis Glau­bens­ge­mein­schaf­ten nun­mehr zum fünf­ten Mal ver­an­stal­tet, suchen die ver­schie­de­nen Grup­pen, Kir­chen und Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten zugleich den Dia­log mit der Gesell­schaft und allen Bür­ger­nun­se­rer Stadt und wol­len den Bei­trag, den Glau­be und Reli­gi­on für den Zusam­men­halt der Gesell­schaft­leis­ten kön­nen, deut­lich wer­den lassen.
Jede Gemein­schaft gestal­tet ihre in die­sem Pro­gramm ange­bo­te­nen Ver­an­stal­tun­gen in Abspra­che mit dem Arbeits­kreis Glau­bens­ge­mein­schaf­ten in eige­ner Verantwortung.
Sie kön­nen das Pro­gramm » hier « herunterladen.

Grußwort

Ein Fach­be­griff aus dem Bereich der Tech­nik der Infor­ma­ti­ons­über­mitt­lung wird zum Kenn­wort für Zukunfts­hoff­nun­gen und Zukunftsängste:
digi­tal sol­len wir uns neu orga­ni­sie­ren, ob 2.0 oder gar 4.0. Neue Ent­wick­lun­gen wie Wiki­pe­dia, Open-Source-Pro­duk­te wie Mozil­la oder Social Net­works machen frü­he­re ‘Kon­su­men­ten’ von Wis­sen nun zu Han­deln­den in Mit­ver­ant­wor­tung für unse­re Gesellschaft.
Sind Mikro- oder Nano­chips in Tech­nik, Medi­zin oder Kom­mu­ni­ka­ti­on als steu­ern­de Sys­te­me Hel­fer für den Men­schen oder eine Bedrohung?
In die­ser Situa­ti­on müs­sen wir unse­re Wer­te stän­dig neu überprüfen.
Wie bleibt eine Gesell­schaft zukunfts­fä­hig und zugleich human?
Wenn ich die­ses Pro­gramm der Schöp­fungs­wo­che durch­ge­he, sto­ße ich auf viel­ver­spre­chen­de Ange­bo­te der Infor­ma­ti­on und des Gesprächs über bei­de mög­li­che Aspek­te einer sol­chen Zukunfts­be­trach­tung. Nach­dem vor jetzt zehn Jah­ren die ers­te Schöp­fungs­wo­che geplant wur­de, ist die nun bevor­ste­hen­de fünf­te in die­ser Rei­he des Arbeits­krei­ses Glau­bens­ge­mein­schaf­ten in der Agen­da 21 eine erneu­te beach­tens­wer­te Anstren­gung, die Men­schen in unse­rer Stadt zum Nach­den­ken und Mit­re­den ein­zu­la­den. Vor dem der­zei­ti­gen Hin­ter­grund zuneh­men­der aggres­si­ver Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Men­schen ver­schie­de­ner Kul­tur- und Reli­gi­ons­grup­pen ist mir dabei beson­ders wich­tig, dass hier bei uns seit einem Jahr­zehnt eine leben­di­ge und part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit zwi­schen den ver­schie­de­nen Glau­bens­ge­mein­schaf­ten zur Ver­an­stal­tung die­ses zwei­jäh­rig statt­fin­den­den Ereig­nis­ses ent­stan­den ist.
Der Arbeits­kreis Glau­bens­ge­mein­schaf­ten und auch ich laden Sie herz­lich ein, das viel­fäl­ti­ge Ange­bot die­ser zwei Wochen wahr­zu­neh­men. Hören Sie zu, dis­ku­tie­ren Sie mit, geben Sie Erfah­run­gen weiter.
Ich wün­sche den Ver­an­stal­tern und uns allen neue inter­es­san­te Erkennt­nis­se, Erfah­run­gen und Begegnungen.

Ihr

Ralf Claus, Oberbürgermeister