Pfarrer Reinhard Geisse gestorben

Pfarrer i. R. Reinhard Geisse gestorben

Pfar­rer i. R. Rein­hard Geis­se ist am 03. Mai 2019 gestor­ben.
Er war am April 1966 Pfar­rer der Pfar­rei St. Micha­el Frei-Wein­heim, er wech­sel­te dann im April 1972 nach St. Micha­el Ober-Ingel­heim, wo er bis Sep­tem­ber 1977 wirk­te.
Wir als Katho­li­sche Kir­chen­ge­mein­de Ingel­heim wer­den sei­ner geden­ken.
Wir bit­ten Sie um Ihr Gebet – für Ihn und sei­ne Ange­hö­ri­gen.

Nach­fol­gend die Todes­an­zei­ge des Bis­tums Mainz:

Der die Macht des Todes zer­brach,
nahm das hei­li­ge Kreuz auf sich;
mit Herr­lich­keit beglei­tet,
erstand er am drit­ten Tag.
Hal­lel­lu­ja.”
(Magni­fi­cat-Anti­phon des Todes­ta­ges)

Im Glau­ben an die Auf­er­ste­hung ver­starb am 3. Mai 2019 unser Mit­bru­der

Pfar­rer Rein­hard Geis­se

im Alter von 87 Jah­ren.

Todesanzeige von Reinhard Geisse
Todes­an­zei­ge von Rein­hard Geis­se

Das Licht der Welt hat Rein­hard Geis­se am 24. Novem­ber 1931 in Wies­ba­den erblickt. Den weit­aus größ­ten Teil sei­ner Kin­der- und Jugend­zeit erleb­te er in Win­kel im Rhein­gau. Nach dem Besuch der dor­ti­gen Volks­schu­le und dem Abitur am Gym­na­si­um Gei­sen­heim trat er ins Main­zer Pries­ter­se­mi­nar ein. Es war ein star­ker Wei­he­kurs, mit dem er am 27. Juli 1958 durch Bischof Albert Stohr die Pries­ter­wei­he emp­fing.

Nach den Kaplans­jah­ren in Nier­stein, Fürth und St. Ste­phan Mainz wur­de er Pfarr­ver­wal­ter in Hain­hau­sen. Dar­an anschlie­ßend hat er vor allem den Gemein­den in Ingel­heim, in Mainz-Kost­heim und Worms-Aben­heim als Pfar­rer sei­ne seel­sorg­li­che Auf­merk­sam­keit geschenkt. Schließ­lich hat er von 1979 bis 1988 in Lam­pert­heim die Kran­ken­haus­seel­sor­ge über­nom­men und vie­le Men­schen auf ihren Lebens­we­gen beglei­tet, nicht zuletzt am Anfang und am Ende unse­res irdi­schen Daseins.

Immer wie­der hat er sich, durch eige­ne Krank­heit und Beein­träch­ti­gun­gen belas­tet, die Kraft für sei­nen Ein­satz abrin­gen müs­sen. Dies hat ihn aber auch in beson­de­rer Wei­se befä­higt, ein­zel­nen Men­schen, beson­ders wenn sie krank waren, nahe zu sein. Er sah sich dabei oft in der Rol­le des Simon von Cyre­ne, der half, das schwe­re Kreuz zu tra­gen. Im Leid der Kran­ken begeg­ne­te er dem lei­den­den Chris­tus.

Die Lit­ur­gie lag Pfar­rer Rein­hard Geis­se sehr am Her­zen und er hat die erneu­er­te Lit­ur­gie nach dem II. Vati­ka­num immer wie­der den Men­schen erklärt und vor allem mit Freu­de gefei­ert. Nach einer Wall­fahrt ins Hei­li­ge Land hat er um sei­nen Ruhe­stand gebe­ten, den er dann zum 1. August 1988 begin­nen konn­te.
Mit wach­sen­dem Alter gab es mehr und mehr Anläs­se für Jubi­lä­en. So konn­te er sein Gol­de­nes Pries­ter­ju­bi­lä­um mit sei­nen damals noch 14 wei­te­ren Kurs­kol­le­gen fei­ern. Zum 60. Pries­ter­ju­bi­lä­um 2018 konn­te ihm dann Bischof Dr. Kohl­graf gra­tu­lie­ren, der vier­te Bischof, den er als akti­ver Pries­ter im Bis­tum Mainz erlebt.

Vie­le Jah­re stand ihm Frau Rose­ma­rie Leuth­äu­ßer zur Sei­te, beson­ders auch in den Beschwer­lich­kei­ten, die das Alter mit sich bringt. Auch als er im April die­ses Jah­res ins Alten­heim Maria Köni­gin in Drais umzog, unter­stütz­te sie ihn und besuch­te ihn regel­mä­ßig. Dort ist er am 3. Mai 2019 ver­stor­ben.

Das Bis­tum Mainz trau­ert mit den Ange­hö­ri­gen, sei­nem Bru­der und sei­nem Nef­fen, und dankt Herrn Pfar­rer Geis­se für sei­nen treu­en pries­ter­li­chen Dienst. Wir bit­ten um ein Geden­ken im Gebet und bei der Fei­er der Eucha­ris­tie.

Mainz, 6. Mai 2019

Bischöf­li­ches Ordi­na­ri­at
Weih­bschof Dr. Udo Mar­kus Bentz
Gene­ral­vi­kar

Das Requi­em ist am Mitt­woch, 15. Mai 2019 um 10:15 Uhr in der katho­li­schen Pfarr­kir­che St. Niko­laus, Haupt­stra­ße 155 in 55120 Mainz-Mom­bach. Die Bei­set­zung fin­det um 12:00 Uhr auf dem Mom­ba­cher Wald­fried­hof statt.