Hirtenwort & Videobotschaft von Bischof Kohlgraf zur Fastenzeit 2020

Katholisch sein
Hirtenbrief des Bischofs von Mainz, Peter Kohlgraf, zur Österlichen Bußzeit 2020

Vor­ab­hin­weis:
Sie fin­den nach­ste­hend abge­druckt den gesam­ten Hir­ten­brief. Ein­zel­ne Wor­te oder Pas­sa­gen sind fett for­ma­tiert. Die­se For­ma­tie­rung fin­det sich nicht im Ori­gi­nal.
Dia­kon Mar­kus Dann­häu­ser hat sich damit ein­zel­ne Pas­sa­gen her­vor­ge­ho­ben, die ihm per­sön­lich wich­tig erschei­nen.
Das kann natür­lich jeder Leser*in anders emp­fin­den.
Sie sind ein­ge­la­den, die­sen Brief inten­siv zu lesen und sich mit dem Inhalt aus­ein­an­der zu set­zen.
Am Ende des Brie­fes ist in Form eines Vide­os das Inter­view mit Bischof Kohl­graf zum dies­jäh­ri­gen Fas­ten­hir­ten­brief ein­ge­bet­tet.

Lie­be Schwes­tern und Brü­der im Bis­tum Mainz!

Wel­chen Glau­ben haben Sie?
In einem sei­ner Pro­gram­me lässt der Kaba­ret­tist Kon­rad Bei­kir­cher einen Rhein­län­der auf die­se Fra­ge ant­wor­ten: „Nor­mal.“
Damit ist bei ihm natür­lich die katho­li­sche Kon­fes­si­on gemeint. Sie ist der „nor­ma­le Glau­be“ für einen alt­ein­ge­ses­se­nen Rhein­län­der. Wohl­ge­merkt: Es han­delt sich hier um ein Kaba­rett­pro­gramm.
Die Chris­tin­nen und Chris­ten der ers­ten Jahr­hun­der­te hät­ten es wohl ähn­lich selbst­be­wusst for­mu­liert. Sie bekann­ten sich als katho­lisch und mein­ten damit die Zuge­hö­rig­keit zu einer alle Men­schen und alle Welt umspan­nen­den Glau­bens­ge­mein­schaft. Etwas Ande­res hät­ten sie sich nicht vor­stel­len kön­nen. So war es mit Höhen und Tie­fen über vie­le Jahr­hun­der­te.
Die Situa­ti­on ver­än­dert sich heu­te spür­bar. Auch dem freund­li­chen Rhein­län­der kommt das Bekennt­nis zum „nor­ma­len“ Glau­ben in der Zuge­hö­rig­keit zur katho­li­schen Kir­che nicht mehr der­art leicht über die Lip­pen. Wer hoch zu ste­hen meint, kann umso tie­fer fal­len. Das ist auch die aktu­el­le Wahr­neh­mung für mich und für vie­le Men­schen, die um den Glau­ben rin­gen, ange­sichts der Situa­ti­on der katho­li­schen Kir­che.
Wenn ich in die­sem Schrei­ben über die ein­la­den­den Sei­ten mei­ner Kir­che nach­den­ken will, tue ich das nicht, um ihre schlim­men Sei­ten klein­zu­re­den: Sün­de und viel Dun­kel haben den kirch­li­chen All­tag geprägt, und die­se Sei­te wird bei allem red­li­chen Bemü­hen nicht aus­zu­mer­zen sein. Mei­ne Gedan­ken sind auch nicht als eine irgend­wie gear­te­te Abwer­tung ande­rer Kir­chen und Kon­fes­sio­nen zu ver­ste­hen. Aber das Chris­ten­tum gibt es nun ein­mal nur in kon­kre­ten kon­fes­sio­nel­len Aus­drucks­for­men. Mei­ne Geschich­te und mei­nen All­tag prägt die katho­li­sche Tra­di­ti­on. Sie ist aus mei­nem Leben nicht weg­zu­den­ken.

Wenn man­che Theo­lo­gin­nen und Theo­lo­gen in der lan­gen Tra­di­ti­on der Kir­che Bil­der für das Katho­lisch­sein gesucht haben, sind ihnen die wei­ten, offe­nen Arme des gekreu­zig­ten Chris­tus ein­ge­fal­len, der alle Men­schen an sich zie­hen will. Sie konn­ten auf sein offe­nes Herz ver­wei­sen, aus dem die Sakra­men­te der Kir­che ent­sprin­gen. Katho­lisch sein hieß immer auch, Span­nun­gen auszuhal­ten, sich den Fra­gen der Welt zu stel­len, sein eige­nes Herz und sei­nen eige­nen Ver­stand zu gebrau­chen und sich von Chris­tus geliebt zu wis­sen. Katho­lisch sein hieß immer, die­se Erfah­rung allen Men­schen zu wün­schen und sich nicht ego­is­tisch in die eige­ne Glau­bens­welt zurück­zu­zie­hen.

Ich will kurz begrün­den, wie ich zu die­sem The­ma des dies­jäh­ri­gen Hir­ten­briefs kom­me. Wir ste­hen in der katho­li­schen Kir­che in Deutsch­land am Beginn des „Syn­oda­len Wegs“, der sich mit schon lan­ge schwe­len­den The­men befasst. Hin­ter­grund sind die Ver­bre­chen des sexu­el­len Miss­brauchs von Kin­dern und Schutz­be­foh­le­nen durch Kle­ri­ker. In den ver­schie­de­nen Foren des Syn­oda­len Wegs wer­den wir uns mit den The­men der Macht, der Sexu­al­mo­ral, der pries­ter­li­chen Lebens­form und der Rol­le der Frau in Diens­ten und Ämtern in der Kir­che befas­sen.
Ich erschre­cke immer wie­der, wenn in unter­schied­li­chen Zusam­men­hän­gen aggres­si­ve Stim­men denen sagen, die Ver­än­de­rung anmah­nen, sie soll­ten doch aus der Kir­che aus­tre­ten und evan­ge­lisch wer­den; dort sei­en ja alle For­de­run­gen erfüllt – bes­ser gehe es den evan­ge­li­schen Geschwis­tern aber auch nicht.

Was macht uns denn als Katho­li­kin­nen und Katho­li­ken aus?
Ist es unse­re ent­schei­den­de Iden­ti­tät als Katho­li­ken, dass wir kei­ne Frau­en wei­hen, dass wir prak­ti­zier­te Sexua­li­tät außer­halb der Ehe für Sün­de hal­ten, dass Pries­ter nicht hei­ra­ten dür­fen und wir Bischö­fe kei­ne ech­te Kon­trol­le unse­rer Amts­füh­rung zulas­sen? Natür­lich, das sind die bekann­ten The­men, die vie­le mit der katho­li­schen Kir­che ver­bin­den. Doch hilft mir dies alles auf dem Ster­be­bett, wenn ich vor der ent­schei­den­den Begeg­nung mei­nes Lebens ste­he? Ist Gott so klein, wie wir Men­schen ihn mit unse­ren Gren­zen, Vor­schrif­ten und Nor­men oft machen?
Das sind ernst gemein­te Fra­gen. Mei­ne Iden­ti­tät als Katho­lik ist doch nicht in ers­ter Linie das Ver­bot, die Ver­hin­de­rung, das Klam­mern an Amts­voll­mach­ten. Damit rede ich nicht der unre­flek­tier­ten Erfül­lung aller Erwar­tun­gen das Wort. Aber eine posi­ti­ve Suche nach der katho­li­schen Iden­ti­tät spielt in unse­ren Debat­ten nur sel­ten eine Rol­le. Wir gren­zen ab. Und wie oft wird denen, die sich mit dem Alt­her­ge­brach­ten schwer­tun, das Katho­lisch­sein abge­spro­chen! Mich beun­ru­hi­gen der aggres­si­ve Ton und das har­te Urtei­len über ande­re. Mit einer solch aggres­si­ven Prä­sen­ta­ti­on in der Öffent­lich­keit wer­den wir nie­man­den ermu­ti­gen, sich mit der Schön­heit des Evan­ge­li­ums aus­ein­an­der­zu­set­zen. Als Bischof lade ich ein zur ver­ba­len Abrüs­tung und zur Hin­kehr zum Wesent­li­chen.

Was heißt denn über­haupt: „katho­lisch sein“?
Mir hilft ein Blick in den „Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che“. Dort wer­den vier Kri­te­ri­en der Kir­che als „katho­li­sche Kir­che“ genannt:

  • das eine Glau­bens­be­kennt­nis,
  • die Erfah­rung der Sakra­men­te,
  • das apos­to­li­sche Amt und
  • die Tra­di­ti­on sowie die Ein­heit der Welt­kir­che (KKK 830–856).

Der gemeinsame Glaube

Das Glau­bens­be­kennt­nis, das wir im Got­tes­dienst beten (und das uns mit ande­ren christ­li­chen Kir­chen ver­bin­det), fasst den Glau­ben zusam­men. Der christ­li­che Glau­be ist nicht belie­big, er hat einen Inhalt. Die Tex­te der Bekennt­nis­se und Dog­men sind Ergeb­nis­se lan­gen Rin­gens. Sie ent­ste­hen nicht am Schreib­tisch, sie sind Ergeb­nis inten­si­ven Suchens und tie­fer Glau­bens­er­fah­rung.
Wenn ich das Neue Tes­ta­ment betrach­te, sehe ich vier Evan­ge­li­en, die vie­len Brie­fe der Apos­tel und ande­re Tex­te. Die Zugän­ge zu Jesus Chris­tus sind viel­fäl­tig. Am Anfang steht nicht das eine Dog­ma, son­dern die vie­len Erfah­run­gen mit dem Auf­er­stan­de­nen. Wenn wir das „Cre­do“ – das „Ich glau­be“ – beten, geht es nicht um einen abs­trak­ten Text, der Wis­sen zusam­men­fasst. Ich mache es immer mehr zu meinem per­sön­li­chen Bekennt­nis: „Ich glau­be dir, Vater; ich glau­be dir, Sohn; ich glau­be dir, Hei­li­ger Geist; aus eurer Gemein­schaft ent­stammt die Kir­che, die Ver­ge­bung der Sün­den, die Auf­er­ste­hung der Toten und das ewi­ge Leben.“1
Es ist das per­sön­li­che Tauf­be­kennt­nis, das hier ins Wort kommt. In aller Viel­falt der Glau­bens­er­fah­run­gen gibt es ein Ver­bin­den­des: „Jesus Chris­tus ist im Fleisch gekom­men.“ Er ist Mensch gewor­den. An die­sem Bekennt­nis hängt der katho­li­sche Glau­be, so for­mu­liert der Ers­te Johan­nes­brief (1 Joh 4,2). In den gro­ßen musi­ka­li­schen Ver­to­nun­gen des Cre­do wird das „et incar­na­tus est – und hat Fleisch ange­nom­men“ – immer beson­ders her­aus­ge­stellt. Wenn Gott in Jesus Fleisch wird, ist der katho­li­sche Glau­be sinn­lich, lebens­be­ja­hend, leib­freund­lich, men­schen­freund­lich. Katho­lisch zu sein heißt, mit allen Sin­nen an Gott zu glau­ben und zu fei­ern. Unser Kir­chen­jahr ist bunt, es geht um das Leben in Fül­le (Joh 10,10). Der katho­li­sche Got­tes­dienst ist bunt, er wird geprägt vom Wort, von der Musik, vom Sakra­ment, von der Viel­falt der Men­schen, vom Duft des Weih­rauchs und der Blu­men, vom Licht, den Far­ben und vie­lem ande­ren. Katho­lisch sein geht nur als gan­zer Mensch mit Leib und See­le. Mit mei­ner katho­li­schen Tra­di­ti­on ver­bin­de ich Wall­fahr­ten, eine Viel­falt von Got­tes­dienst­for­men, eine posi­ti­ve Sicht auf den Men­schen und sei­ne Fähig­keit zum Guten und eine grund­sätz­lich beja­hen­de Ein­stel­lung zum Leben. Sogar die Fas­se­nacht hat eine unüber­seh­ba­re Nähe zur katho­li­schen Lebens­freu­de. Am Ende des Lebens erhof­fe ich mir die Auf­er­we­ckung des Lei­bes und eine ewi­ge Gemein­schaft mit dem drei­fal­ti­gen Gott in der Gemein­schaft aller Hei­li­gen.

Die Erfahrung der Sakramente

Die Sakra­men­te leben aus den Zei­chen und dem deu­ten­den Wort. Sie sind Berüh­run­gen eines lie­ben­den Got­tes, Zei­chen sei­ner Nähe2 . Wenn Gott den Men­schen liebt, sagt er das nicht nur, son­dern er zeigt ihm dies in sei­ner Berüh­rung. Das sind die Sakra­men­te der Kir­che. Sie beglei­ten den Glau­ben­den von der Geburt, über das Erwach­sen­wer­den bis in die schwe­re Krank­heit und das Ster­ben. Sie sind Nah­rung und Stär­kung auf den Wegen des Lebens. Gott lässt die Men­schen auch in der Schuld nicht allein. Im Sakra­ment der Ehe wer­den lie­ben­de Men­schen selbst zum sakra­men­ta­len Zei­chen, indem sie sich ein­an­der hin­ge­ben und Leben und Lie­be wei­ter­ge­ben. In der Wei­he nimmt Chris­tus schwa­che Men­schen in den Dienst an der Gemein­schaft.
Katho­lisch sein bedeu­tet, sich berüh­ren zu las­sen in den Sakra­men­ten. Das Leben wird groß und unend­lich weit. Und wie Papst Fran­zis­kus sagt: Sakra­men­te sind nicht Beloh­nung für die Voll­kom­me­nen, son­dern Heil­mit­tel für die Schwa­chen3 .

Amt und Tradition

Die Hei­li­ge Schrift ist die Grund­la­ge unse­res Glau­bens. Das Amt und die Tra­di­ti­on ver­bin­den uns mit den Ursprün­gen der Kir­che. Katho­lisch sein heißt auch, Ehr­furcht vor denen zu haben, die vor uns geglaubt haben. Das kirch­li­che Amt reprä­sen­tiert Chris­tus in der Mit­te der Kir­che. Tra­di­ti­on als Wir­ken des Geis­tes Got­tes kann aber nicht nur als Wei­ter­ga­be star­rer For­men und Sät­ze gedeu­tet wer­den. Es gibt natür­lich einen roten Faden in den Ver­än­de­run­gen der Zeit: den Glau­ben an Chris­tus, in dem sich Got­tes Lie­be offen­bart. Selbst­ver­ständ­lich hat sich auch man­ches in 2000 Jah­ren ver­än­dert. Der Glau­be ist kein toter Stein. Um Chris­tus heu­te zu bezeu­gen, kann es sein, dass sich For­men ver­än­dern müs­sen, um die Rele­vanz und die Echt­heit der Bot­schaft zu bewah­ren. Rei­ne Unver­än­der­lich­keit kann genau das Gegen­teil bewir­ken, dass der Glau­be in der Bedeu­tungs­lo­sig­keit ver­schwin­det. Es kann nicht das Ziel kirch­li­cher Ver­kün­di­gung sein, die Kir­che zur klei­nen Grup­pe der selbst­er­nann­ten Seli­gen zu ver­wan­deln.
Was hier nur ange­deu­tet wer­den kann, ist die schwie­ri­ge Auf­ga­be für heu­te: For­men der Evan­ge­li­sie­rung zu fin­den, die die Wahr­heit Got­tes hier und jetzt leben­dig und über­zeu­gend wer­den las­sen. Die ewi­ge Wahr­heit Got­tes auf­leuch­ten zu las­sen, kann Ver­än­de­rung in den Ver­kün­di­gungs­for­men, in den kirch­li­chen Struk­tu­ren und in der Spra­che erfor­dern: weil Men­schen und ihre Hori­zon­te sich ändern. Was zum Wesen der Kir­che gehört und was ver­än­dert wer­den muss, lässt sich nur in gemein­sa­men Glau­bens­we­gen und durch geist­li­che Unter­schei­dungs­pro­zes­se her­aus­fin­den. Sol­che wol­len wir in Deutsch­land ver­su­chen, und auch der Welt­kir­che blei­ben sie nicht erspart.

Der Papst und die Weltkirche

Ohne die Ver­bin­dung zum Papst kann es kei­ne katho­li­sche Iden­ti­tät geben. Auch die Kir­che in Deutsch­land kann nur in der Ein­heit mit dem Papst katho­lisch blei­ben. Und das in allen Fäl­len, nicht nur, wenn der Papst uns oder mich per­sön­lich bestä­tigt. Welt­kir­che zu sein ist ein gro­ßer Reich­tum, um den uns ande­re auch benei­den. Papst Fran­zis­kus selbst hat immer wie­der auf die Span­nung zwi­schen Orts­kir­che und Welt­kir­che hin­ge­wie­sen; er hat zu einer grö­ße­ren Viel­falt und zu weni­ger Zen­tra­li­sie­rung ermu­tigt. Was das kon­kret hei­ßen kann, muss viel­leicht auch in vie­len The­men dis­ku­tiert und aus­pro­biert wer­den. Katho­lisch sein geht als Welt­kir­che nur in der Viel­falt der Kul­tu­ren und der Ein­heit im Glau­ben.

Ich wün­sche mir, dass wir mit Got­tes Hil­fe wirk­lich katho­lisch blei­ben. Nicht abgren­zend, son­dern ein­la­dend, men­schen­freund­lich, mit offe­nen Armen, einem gro­ßen Her­zen und einem wei­ten Ver­stand. Offen für Neu­es und treu zur alten Bot­schaft, lebens­be­ja­hend und inter­es­siert an allem, was die gute Welt Got­tes uns bie­tet. Klar im Bekennt­nis zu sei­ner Lie­be in Jesus Chris­tus, kri­tisch gegen­über allem, was dem Men­schen scha­det und Got­tes Ehre in Fra­ge stellt.
Das bedeu­tet für mich, katho­lisch zu sein.
Hören wir auf, ein­an­der das Katho­lisch­sein abzu­spre­chen, weil man­che in der Kir­che Fra­gen stel­len und nach neu­en Wegen suchen. Hören wir auf, auf die her­ab­zu­schau­en, die sich mit dem Neu­en schwer­tun. Es geht nur im Ver­trau­en, in der Lie­be und der gegen­sei­ti­gen Ehr­furcht. Kurz vor Ende des Ers­ten Welt­kriegs schreibt Edith Stein ihrer Schwes­ter Erna: „Den Glau­ben möch­te ich dir bei­brin­gen, dass die Ent­wick­lung, deren Gang wir nur in sehr beschei­de­nen Gren­zen vor­aus­ah­nen und in noch viel beschei­de­ne­ren Gren­zen mit­be­stim­men kön­nen, letz­ten Endes eine gute ist.“4

Auf unse­ren Wegen seg­ne uns der drei­ei­n­i­ge Gott, der Vater und der Sohn und der Hei­li­ge Geist.

+Peter Kohl­graf
Bischof von Mainz

Mainz, am 1. Fas­ten­sonn­tag 2020

Video-Interview mit Bischof Kohlgraf

In sei­nem Hir­ten­wort zur Öster­li­chen Buß­zeit 2020 betont der Main­zer Bischof Kohl­graf die Freu­de am Katho­lisch sein. “Ich wün­sche mir, dass wir mit Got­tes Hil­fe wirk­lich katho­lisch blei­ben. Nicht abgren­zend, son­dern ein­la­dend, mit offe­nem Her­zen und einem wei­ten Ver­stand.”
In die­sem Gespräch mit dem Rund­funk­re­dak­teur Sven Her­get erläu­tert der Main­zer Bischof die vier inhalt­li­chen Schwer­punk­te sei­nes Hir­ten­brie­fes.

 

1. Die­sen Zugang ver­dan­ke ich P. Rein­hard Kör­ner OCarm.

2. Theo­dor Schnei­der, Zei­chen der Nähe Got­tes. Grund­riss der Sakra­men­ten­theo­lo­gie, 2009.

3. Vgl. Evan­ge­lii Gau­di­um 47.

4. Brief an Erna Stein, 6.7.1918 (Edith Stein Gesamt­aus­ga­be Bd. 2 [Selbst­bild­nis in Brie­fen 1, 1916–1933], Frei­burg u.a. 2010, 31f.).

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