Archiv der Kategorie: Beiträge - Aktuell

Webaktuell 24. August 2019 der KKI

Web-Aktuell:
Gottesdienste ab 24. August

Web-Aktuell der KKI, Seite 1Aus Grün­den des Daten­schut­zes ist das “Aktu­ell” der­zeit nicht online ver­füg­bar, denn auch die Namen der Ver­stor­be­nen, für die wir beten (Mess­in­ten­si­on!) sind schutz­be­dürf­tig. Des­halb erhal­ten Sie das Aktu­ell nur noch in Papier­form in/an unse­ren Kir­chen zur Mit­nah­me.
Sie erhal­ten dafür die­se hier angeo­te­ne Form des Webak­tu­ell – es beinhal­tet zwar nicht die Mess­in­ten­tio­nen, dafür aber aktu­el­le­re Infor­ma­tio­nen. Sie kön­nen es   »hier«   in der aktu­el­len Fas­sung her­un­ter­la­den.
Her­aus­ge­ber ist Mar­kus Dann­häu­ser, nicht das Pfarr­bü­ro.
Es han­delt sich um ein expe­ri­men­ti­el­les For­mat – ich bin auf Rück­mel­dung und krea­ti­ve Vor­schlä­ge gespannt (bit­te an Email markus.dannhaeuser@gmx.de):

Unsre Gottesdienste:

  • St. Remi­gius Nie­der-Ingel­heim
    Bel­zer­str. 3
  • St. Micha­el Ober-Ingel­heim
    Neu­weg 11
  • St. Mari­en Spor­ken­heim
    Kapel­len­str. 4
  • St. Michae Frei-Wein­heim
    Kirch­str. 9
  • St. Pau­lus Ingel­heim-West
    Veit-Stoß-Str. 5

Sa 24.08. 23. Sonntag im Jahreskreis

13:00 MiOI Kirch­li­che Trau­ung und Tau­fe
18:00 MiOI Fami­li­en­got­tes­dienst am Sams­tag­abend – mit Pfr. Mar­kus Metz­ler

So 25.08. 23. Sonntag im Jahreskreis

09:30 MiFW Wort-Got­tes-Fei­er
09:30 MaSP Eucha­ris­tie­fei­er
09:30 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er der Kroa­ti­schen Gemein­de
11:00 MGH Öku­me­ni­scher Got­tes­dienst am Mehr­ge­nera­tio­nen­haus zum WEST-Fest
11:00 ReNI Eucha­ris­tie­fei­er

Unter der Woche:
Mo 26.08., 17:15, MiFW: Ruhe­punkt; 18:00 Eucha­ris­tie­fei­er
Mi 28.08., 11:15, ReNI: Ruhe­punkt
Mi 28.08., 16:00, AZ Sohl: Wort-Got­tes-Fei­er
Do 29.08., 17:25, MiOI: Rosen­kranz; 18:00: Eucha­ris­tie­fei­er
Fr 30.08., 16:00, ReNI: Gebets­zeit

Sa 30.08. 24. Sonntag im Jahreskreis

14:00 Kin­der­gar­ten St. Micha­el: Got­tes­dienst zum 100jährigen Jubi­lä­um
15:00 ReNI Kirch­li­che Trau­ung
18:00 MiOI Eucha­ris­tie­fei­er

So 01.09. 24. Sonntag im Jahreskreis

09:30 MaSP Eucha­ris­tie­fei­er
09:30 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er der Kroa­ti­schen Gemein­de
11:00 ReNI Eucha­ris­tie­fei­er im Gar­ten d Cari­tas-Hau­ses St. Mar­tin zum Som­mer­fest
11:00 MiFW Öku­me­ni­scher Got­tes­dienst zum Micha­els­fest in der Gus­tav-Adolf-Kir­che
12:15 ReNI Tau­fe zwei­er Kin­der
18:00 PaIW Tai­ze-Got­tes­dienst (Wort-Got­tes-Fei­er)

Unter der Woche:
Di 03.09., 17:30, ReNI: Eucha­ris­ti­sche Anbe­tung; 18:00 Eucha­ris­tie­fei­er
Mi 04.09., 11:15, ReNI: Ruhe­punkt
Mi 04.09., 16:00, DRK-Alten­zen­trum Caro­li­nen­hö­he: Eucha­ris­tie­fei­er
Do 05.09., 17:25, MiOI: Eucha­ris­ti­sche Anbe­tung und Gebet um geistl. Beru­fe
Fr 06.09., 16:00, ReNI: Gebets­zeit
Fr 06.09., 17:00, Gus­tav-Adolf-Kir­che: Gedenk­got­tes­dienst der Hos­piz­grup­pe Ingel­heim
Fr 06.09., 18:00, MaSP: Eucha­ris­tie­fei­er
Fr 06.09., 19:00, Kili­an­haus: Öku­men. Ker­be­baum­seg­nung

Sa 07.09. 25. Sonntag im Jahreskreis

17:25 MiOI Rosen­kranz­ge­bet für den Frie­den
18:00 MiOI Wort-Got­tes-Fei­er

So 08.09. 25. Sonntag im Jahreskreis

09:30 MaSP Eucha­ris­tie­fei­er
09:30 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er der Kroa­ti­schen Gemein­de
11:00 ReNI Öku­men. Ker­be­got­tes­dienst am Kili­an­haus, zeitgl. Kin­der­got­tes­dienst
18:00 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er-Vor­abend­mes­se

Unter der Woche:
Mo 09.09., 17:15, MiFW: Ruhe­punkt; 18:00 Eucha­ris­tie­fei­er
Mi 11.09., 11:15, ReNI: Ruhe­punkt
Mi 11.09., 16:00, AZ Sohl: Eucha­ris­tie­fei­er im Alten­zen­trum Sohl
Do 12.09., 17:25, MiOI: Rosen­kranz; 18:00: Eucha­ris­tie­fei­er
Fr 13.09., 16:00, ReNI: Gebets­zeit

Sa 14.09. 26. Sonntag im Jahreskreis

18:00 MiOI Eucha­ris­tie­fei­er

So 15.09. 26. Sonntag im Jahreskreis

09:30 MiFW Eucha­ris­tie­fei­er
09:30 MaSP Eucha­ris­tie­fei­er
09:30 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er der Kroa­ti­schen Gemein­de
11:00 ReNI Eucha­ris­tie­fei­er
18:00 PaIW Wort-Got­tes-Fei­er
19:30 MiOI Jubi­lä­ums­kon­zert des Kir­chen­cho­res St. Micha­el

Veranstaltungen und Informationen

Willkommen

Am 05. August hat Pas­to­ral­as­sis­tent David Haub sei­nen Dienst in unse­rer Pfarr­grup­pe auf-genom­men. Anfang Sep­tem­ber wird noch Gemein­de­as­sis­tent Ingo Kun­kel hin­zu­kom­men. Bei­de ver­stär­ken für die kom­men­den bei­den Jah­re das Team der Haupt­amt­li­chen.
Wir hei­ßen bei­de herz­lich in Ingel­heim will­kom­men und wün­schen vie­le gute Erfah­run­gen und Got­tes Segen für die Zeit in unse­rer Pfarr­grup­pe.

100 Jahre Kinderhaus St. Michael

Vor 100 Jah­ren wur­de in der Pfar­rei St. Micha­el Ober-Ingel­heim eine Kin­der­be­treu­ung ein­ge-rich­tet, aus der dann spä­ter der Kin­der­gar­ten im alten Schwes­tern­haus und schließ­lich das Kin­der­haus in der Jus­tus-von-Lie­big-Stra­ße wur­de.
Ein solch beson­de­res Jubi­lä­um ist Grund genug zu fei­ern. Am Sams­tag, den 31. August fin­det im Kin­der­haus ein „Tag der offe­nen Tür“ ab 14 Uhr statt.
Mit einem Got­tes­dienst begin­nen wir gemein­sam mit den Kin­dern, Eltern, Erzieher*innen und allen Gäs­ten. Anschlie­ßend gibt es eini­ge Gruß­wör­ter.
Danach gibt es ein bun­tes Pro­gramm, u.a. mit Live­mu­sik.
Herz­li­che Ein­la­dung an alle Inter­es­sier­ten.

Ökum. Feste in Ingelheim:

Westfest am Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Matthias-Grünewald-Str. 15

Eine Beson­der­heit ist das „West­fest“ am 25.08., das gemein­sam mit dem MGH zu des­sen 10jährigem Bestehen gefei­ert wird. Die Ein­la­dung erhal­ten Sie elek­tro­nisch hier:
hier.
Wir begin­nen um 11 Uhr mit dem Öku­me­ni­schen Got­tes­dienst am Mehr­ge­nera­tio­nen­haus.

Michaelsfest in Frei-Weinheim

Das ökum. Micha­els­fest fin­det am 01.09.2019 in Frei-Wein­heim statt.
11:00 Uhr Öku­me­ni­scher Got­tes­dienst in der Gus­tav-Adolf-Kir­che
anschl. Pro­zes­si­on zum Gemein­de­haus mit Posau­nen­chor der Ver­söh­nungs­kir­che
12:30 Uhr Mit­tag­essen, anschl. Bil­der­rät­sel – Kin­der­spie­le­pro­gramm – und Corn­ho­le-Spiel
14:00 Uhr Wunsch­zet­tel
14:30 Uhr Kaf­fee und Kuchen
17:00 Uhr Musi­ka­lisch-Lite­ra­ri­scher Aus­klang der Roman­tik mit der Sing­ge­mein­schaft und
Freun­den als Aus­klang in der Gus­tav-Adolf-Kir­che
Kerb in Nie­der-Ingel­heim
Die Nie­der-Ingel­hei­mer Kerb mit bewähr­tem Pro­gramm im Kili­ans­gar­ten vom 06.–08.09. rund um das St.Kilian-Haus, Otto­nen­stra­ße
Frei­tag, 06.09.2019
17:00 Uhr Auf­stel­len des Ker­be­baums
18:00 Uhr Öku­me­ni­schen Ker­be­baum-Seg­nung
Sams­tag, 07.09.2019
16:00 Uhr Fest­platz­öff­nung
20:00 Uhr Ker­be­über­ga­be anschlie­ßend Ker­be­dis­co / Live­mu­sik
Sonn­tag, 08.09.2019
10:00 Uhr Katho­li­sche Eucha­ris­tie­fei­er St. Remi­gius-Kir­che
11:00 Uhr ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST im St. Kili­an-Gar­ten
gleich­zei­tig: ökum. Kin­der­wort­got­tes­dienst im St. Kili­an-Haus St. Remi­gius-Kir­che
12:00 Uhr BUNTES PROGRAMM
Früh­schop­pen mit den Blä­ser­chö­ren Leber­klöß-Essen, Piz­za Kaf­fee und Kuchen

Festkonzert des Kirchenchores St. Michael Ober-Ingelheim zum 100jährigen Bestehen

Der Chor St. Micha­el wur­de vor 100 Jah­ren neu gegrün­det – das ist uns der Anlass für ein Kon­zert am Sonn­tag, den 15. Sep­tem­ber, um 19.30 Uhr. Auf dem Pro­gramm ste­hen:
Joh. Seb. Bach: Kan­ta­te „Der Herr den­ket an uns“ sowie das Vio­lin­kon­zert E‑Dur, Joh. Chr. Bach: Lie­ber Herr Gott, wecke uns auf, Joh. Ph. Krie­ger: Magni­fi­cat.
Orgel­wer­ke ergän­zen das Pro­gramm.
Die Solo­vio­li­ne spielt Arvid Sin­gle.
Die Gesangs­so­lis­ten sind: Rena­te Mül­ler – Sopran, Vero­ni­ka Lutz – Alt, Fre­de­rik Bak – Tenor, Flo­ri­an Ross­kopp – Bass und Frank Hol­lings­haus – Orgel.
Es spielt das Kam­mer­or­ches­ter St. Micha­el unter der Lei­tung von Joa­chim Mül­ler.
Kar­ten bei den Chor­mit­glie­dern und an der Abend­kas­se.

Jugend (ist ge-)fordert: Einladung zur Jugendversammlung am 20. September

Alle Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen zwi­schen 9 und 27 Jah­ren sind herz­lich zur Jugend­ver­samm­lung der Pfar­rei­en auf dem Gebiet von Hei­des­heim, Wackern­heim und Ingel­heim ein­ge­la­den. Die Ver­samm­lung fin­det am Frei­tag, den 20.09.19 von 18.00 – 21.00 Uhr im Gemein­de­zen-trum St. Niko­laus Ingel­heim (Damm­str. 52, Ingel­heim) statt.
Es geht dar­um, über Wün­sche und Ide­en für die Jugend­ar­beit in der Pfar­rei zu dis­ku­tie­ren, neue Ide­en zu ent­wi­ckeln, mit­zu­re­den und mit­zu­be­stim­men, wel­che The­men in der Pfarr­ge­mein­de in den nächs­ten Jah­ren behan­delt wer­den sol­len.
Für Ver­pfle­gung mit Geträn­ken und Piz­za ist gesorgt.
Bei­trag zum pas­to­ra­len Weg von Frau Ursu­la Hujo: Fahr­an­ge­bot
Den Nächs­ten soll man lie­ben und nicht ver­ges­sen, des­halb will ich mich in das „Leben und Glau­ben tei­len“ etwas ein­brin­gen. Ich bin bereit älte­re, beein­träch­tig­te Gläu­bi­ge und Gläu­bi­ge, die kei­ne Ange­hö­ri­gen in nächs­ter Nähe haben und an einer HL. Mes­se inter­es­siert sind, in die im „aktu­ell“ ange­kün­dig­te Pfar­rei zu fah­ren: St. Remi­gius Nie­der-Ingel­heim, St. Mari­en Spor­ken­heim, St. Micha­el Frei-Wein­heim, St. Pau­lus Ingel­heim-West. St. Micha­el Ober-Ingel­heim kann ich nicht anfah­ren, da ich dort den Küs­ter­dienst ver­rich­te – doch wir wer­den auch da eine Lösung fin­den, wenn Sie die Mes­se besu­chen möch­ten.
Kon­tak­tie­ren Sie mich ger­ne: Tel.: 9727075, Mobil: 0175–7649173, e‑mail: urheihu@gmx.de

Neue Gottesdienstordnung ab August

Der Seel­sor­ge­rat hat eine neue Got­tes­dienst­ord­nung beschlos­sen. Die­se trägt der Per­so­nal-situa­ti­on und vor allem den guten Erfah­run­gen, die es mit den Wort-Got­tes-Fei­ern am Sonn-tag gibt, Rech­nung. Zudem konn­ten eini­ge – immer wie­der auch kri­ti­sche – Rück­mel­dun­gen zur bis­he­ri­gen Ord­nung berück­sich­tigt wer­den.
Daher wur­de grund­sätz­lich beschlos­sen den bis­he­ri­gen stän­di­gen Wech­sel von Got­tes-dienst­ort und ‑zeit auf­zu­ge­ben.
Zukünf­tig haben die jewei­li­gen Got­tes­dienstor­te fes­te Uhr­zei­ten.
In St. Remi­gius, als größ­te und ältes­te Gemein­de, wird es jeden Sonn­tag um 11 Uhr eine Eucha­ris­tie­fei­er geben. Dies gilt auch für Spor­ken­heim, so lan­ge Pfr. Stop­pel­kamm noch sei­nen Dienst ver­rich­ten kann. Die jeweils ande­ren Orte haben im vier­zehn­tä­gi­gen Rhyth­mus, zu einer fest­ge­leg­ten Uhr­zeit eine Eucha­ris­tie­fei­er und zudem ein­mal im Monat eine Wort-Got­tes-Fei­er.
Sams­tag Vor­abend:
18.00 Uhr: St. Micha­el Ober-Ingel­heim
grund­sätz­lich Eucha­ris­tie­fei­er – am Sa vor dem 2. So: WoG­oFei­er
Sonn­tag:
09.30 Uhr: St. Micha­el Frei-Wein­heim
Eucha­ris­tie­fei­er am 1./3./5. Sonn­tag im Monat – am 4. So i Monat: WoG­oFei­er
09.30 Uhr: St Mari­en Spor­ken­heim
11.00 Uhr: St. Remi­gius Nie­der-Ingel­heim
18.00 Uhr: St. Pau­lus Ingel­heim-West
Eucha­ris­tie­fei­er am 2./4. Sonn­tag im Monat
Tai­zé-GoDi od. Anders­zeit-Gesprächs­Go­Di am 1. Sonn­tag im Monat
Wort-Got­tes-Fei­er am 3. Sonn­tag im Monat

Pfarrbrief Sommer 2019

Pfarr­brief “Som­mer 2019” ist online ver­füg­bar

Titelblatt Pfarrbrief Sommer 2019 für die Kath. Kirche IngelheimAus­ga­be Nr. 11 des Pfarr­briefs “Som­mer 2019” für die Katho­li­sche Kir­che Ingel­heim (KKI) steht für Sie bereit.
Kli­cken sie bit­te » hier «.

The­men aus unse­rem Pfarr­brief:

  • Neue Got­tes­dienst­ord­nung nach den Som­mer­fe­ri­en
  • Per­so­nal­ver­än­de­rung in der KKI nach den Som­mer­fe­ri­en
  • Work­shop: Eine Kir­che, die teilt – Inter­view mit Dr. Joa­chim Ger­hard
  • Pfarr­brief Som­mer 2019 wei­ter­le­sen

Unterschriftenaktion zum Erhalt des Krankenhauses Ingelheim: Krankenhausseelsorge beteiligt sich aktiv

Unterschriftenaktion “Für den Erhalt des Krankenhauses Ingelheim: Eine Investition in die Zukunft.”

Link zur Unter­schrif­ten­ak­ti­on:  »hier«.
Her­un­ter­la­den – lesen – unter­schrei­ben – wei­ter­ge­ben – aus­ge­füllt abge­ben!

Der ingel­hei­mer Bevöl­ke­rung ist es längst bekannt: Das Kran­ken­haus Ingel­heim kann in sei­ner bis­he­ri­gen Gesell­schaf­ter­struk­tur nicht wei­ter­ge­führt wer­den, da die Uni­ver­si­täts­me­di­zin Mainz ihre Antei­le an der Kran­ken­haus Ingel­heim gGmbH ver­äu­ßern will.
So bekun­den der­zeit eini­ge Unter­neh­men ihr Inter­es­se an der Über­nah­me des Hau­ses. Jeder die­ser Inter­es­sen­ten ver­folgt ein eige­nes Nut­zungs­kon­zept – und damit eine eige­ne Vor­stel­lung, wel­ches Leis­tungs­spek­trum künf­tig vor Ort bzw. im grö­ße­ren Unter­neh­mens­ver­bund zur Ver­fü­gung steht.
Die ehren­amt­lich arbei­ten­den “Grü­nen Damen”, die Pati­en­ten­für­spre­che­rin und die Evan­ge­li­sche und Katho­li­sche Kran­ken­haus­seel­sor­ge haben sich zusam­men­ge­tan und set­zen sich im Arbeits­kreis Kran­ken­haus mit einer Unter­schrif­ten­ak­ti­on für den Fort­be­stand des Kran­ken­hau­ses Ingel­heim, sei­ne Pati­en­ten und sei­ne Beleg­schaft ein.
Das 10köpfige Team ist der Über­zeu­gung: Ingel­heim braucht wei­ter­hin sein All­ge­mein-Kran­ken­haus, um die medi­zi­ni­sche Grund- und Regel­ver­sor­gung unter Bei­be­hal­tung der Not­fall­am­bu­lanz vor Ort sicher zu stel­len. Des­halb soll in einem ers­ten Schritt der Fort­be­stand sicher­ge­stellt und in einem zwei­ten Schritt die Ein­rich­tung der­art wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den, dass bestimm­te Ange­bo­te zur Zukunfts­fä­hig­keit des Stand­or­tes bei­tra­gen. Dass das Kran­ken­haus Ingel­heim eine Zukunft haben kann, das kann sich der Arbeits­kreis Kran­ken­haus Ingel­heim gut vor­stel­len. Denn der demo­gra­fi­sche Wan­del ist in Ingel­heim schon ange­kom­men und er wird sich wei­ter ver­stär­ken: Die Bevöl­ke­rung wird zuneh­mend älter, das Durch­schnitts­al­ter der Bevöl­ke­rung steigt. Beträgt das Durch­schnitt­li­che Alter der Bewoh­ner der­zeit rd. 44,7 Jah­re, so wird das Durch­schnitts­al­ter im Jahr 2030 bei rd. 48,1 Jah­ren lie­gen. Mit zuneh­men­dem Alter eines Men­schen und der Ände­rung der Lebens­ge­wohn­hei­ten geht eine zuneh­men­de Ver­ein­sa­mung ein­her – die Bewoh­ner wer­den zuneh­mend auf sich selbst gestellt sein, weil nahe Ange­hö­ri­ge nicht oder sel­te­ner vor Ort leben.
Auf kom­mu­na­ler Ebe­ne den­ken inter­es­sier­te Bür­ger gemein­sam mit der Stadt­spit­ze bereits nach, wie Ingel­heim aus dem Hin­ter­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels im Jahr 2030 aus­se­hen kann. So ist bereits erkannt, dass sich mit zuneh­men­dem Alter sowohl die kör­per­li­che Beweg­lich­keit als auch die Mobi­li­tät all­mäh­lich ver­min­dern, bis sie gänz­lich ein­ge­schränkt und auf einen engen Radi­us beschränkt ist. Ger­ne ver­steht man sich als “Gesund­heits­stadt”, wünscht man sich doch eine quar­tier­na­he Ver­sor­gung für die Jüngs­ten bis hin zu den Ältes­ten.
Eine Gesund­heits­stadt ohne Kran­ken­haus?
Das ist für den Arbeits­kreis Kran­ken­haus Ingel­heim kaum denk­bar, denn die wohn­ort­na­he medi­zi­ni­sche Grund­ver­sor­gung wird nach deren Ein­schät­zung zuneh­mend wich­tig und ist jetzt schon gefragt. Das ist spür­bar vor Ort im Kran­ken­haus durch Berich­te von Pati­en­ten, die bei­spiels­wei­se in Mainz kei­ne oder nur eine kurz­zei­ti­ge Auf­nah­me fan­den.
Aber auch auf Zah­len, die das Land Rhein­land-Pfalz selbst ermit­telt hat, stützt sich der Arbeits­kreis. Er sieht in der Vor­aus­be­rech­nung der Lan­des­re­gie­rung zum Pfle­ge­be­darf einen wei­te­ren Indi­ka­tor zur Not­wen­dig­keit einer medi­zi­ni­schen Grund­ver­sor­gung vor Ort.
Ent­spre­chend der Anga­ben die­ser Vor­aus­be­rech­nung waren im Jahr 2017 noch 116.000 Pfle­ge­be­dürf­ti­ge im Land zu ver­sor­gen, so wer­den es nach die­ser Vor­aus­be­rech­nung 162.000 im Jahr 2035 sein; im Jahr 2060 wer­den es mög­li­cher­wei­se 220.000 Pfle­ge­be­dürf­ti­ge sein, die lan­des­weit pfle­ge­risch – aber eben auch medi­zi­nisch ver­sorgt wer­den wol­len1 . Zeit­lich hört sich dies noch in gro­ßer Fer­ne an, aber die im Jahr 2060 pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen sind schon gebo­ren und befin­den sich größ­ten­teils in der Fami­li­en­grün­dungs­pha­se. Viel Raum für sta­tis­ti­sche Über­ra­schun­gen bleibt da nicht.
Der Arbeits­kreis Kran­ken­haus Ingel­heim ver­weist dar­auf, dass der­zeit erheb­li­che Inves­ti­tio­nen im Bereich der Kul­tur und des Zusam­men­le­bens vor­ge­nom­men wer­den; gera­de der Erhalt des Kran­ken­hau­ses Ingel­heim wird ein wei­te­rer Bau­stein für eine lebens­wer­te Stadt auch im fort­ge­schrit­te­nen Alter sein. Daher votiert der Arbeits­kreis Kran­ken­haus für den Erhalt des Kran­ken­hau­ses und bit­tet die Bewoh­ner Ingel­heims und der Umge­bung um Unter­stüt­zung.

Eine Unter­schrif­ten­lis­te lässt sich unter »http://BIT.LY/2x94rPV« abru­fen oder unter eMail­adres­se AK-Kran­ken­haus@sags-per-mail.de anfor­dern und aus­dru­cken. Die unter­schrie­be­nen Lis­ten wer­den abge­holt. Aus­kunft erteilt ger­ne unter ande­rem Frau Ebert unter Ruf­num­mer 06132–3131.

Ergän­zung: Eine Web­sei­te ist unter https://ak-krankenhaus.de abruf­bar.

1. https://www.statistik.rlp.de/fileadmin/dokumente/stat_analysen/pflege/rp2060-pflege.pdf
Für den Land­kreis Mainz-Bin­gen waren es 2013 4.437 pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen. Füpr das Jahr 2030 wer­den 6.842 pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen vor­aus­be­rech­net (https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/ingelheim-am-rhein+basisdaten-pflegevorausberechnung+pflegebeduerftige+2013–2030+tabelle)

Papst Franziskus: Brief an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland

Brief von Papst Franziskus
An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland

Papst Franziskus, die Autor des Briefes
Papst Fran­zis­kus

(MD) Papst Fran­zis­kus hat einen Brief an das “pil­gern­de Volk Got­tes in Deutsch­land” geschrie­ben. Die­ser ist am Fest des Hl. Petrus und Pau­lus ver­öf­fent­licht wor­den – viel­leicht auch sym­bol­haft an einem sol­chen Tag, da zwei­er Chris­tus­nach­fol­ger gedacht wird, die unter­schied­li­cher kaum sein kön­nen. Papst Fran­zis­kus twit­ter­te an Ihrem Gedenk­tag:
"Die Heiligen Petrus und Paulus waren vor Gott transparent. In ihrem Leben verharrten sie bis zum Ende in dieser Demut: Sie verstanden, dass die Heiligkeit nicht darin liegt, sich selbst zu erhöhen, sondern darin, sich zu erniedrigen."
Den Brief von Papst Fran­zis­kus kön­nen Sie hier her­un­ter­la­den.
Ich über­neh­me bewusst nicht die Pres­se­mel­dung der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, mit der die­ser Brief ver­öf­fent­licht wird.
So habe ich mir zunächst ein­mal die Zeit genom­men, die­ses Schrei­ben selbst durch­zu­le­sen. Eini­ge Stel­len des Brie­fes kom­men einem bekannt vor; Fran­zis­kus hat dafür Sor­ge getra­gen, dass in Fuß­no­ten reich­lich Quel­len­hin­wei­se ent­hal­ten sind.

Ich will nur ein Punk­te benen­nen, die ich so auf den ers­ten Blick span­nend fin­de:

Unter 3., Seite vier, schreibt der Papst:

Um die­ser Situa­ti­on zu begeg­nen, haben Eure Bischö­fe einen syn­oda­len Weg vor­ge­schla­gen. Was die­ser kon­kret bedeu­tet und wie er sich ent­wi­ckelt, wird sicher­lich noch tie­fer in Betracht gezo­gen wer­den müs­sen. Mei­ner­seits habe ich mei­ne Betrach­tun­gen zum The­ma Syn­oda­li­tät anläss­lich der Fei­er des 50-jäh­ri­gen Bestehens der Bischofs­syn­ode dar­ge­legt. Es han­delt sich im Kern um einen syn­odos, einen gemein­sa­men Weg unter der Füh­rung des Hei­li­gen Geis­tes.”
> Ich mei­ne da her­aus­zu­le­sen, dass der Papst hier fest­stellt, dass die deut­schen Bischö­fe die­sen “Syn­oda­len Weg” in einer ver­wal­tungs­tech­ni­schen Kol­le­gia­li­tät sehen, als viel­mehr den Geist wir­ken zu las­sen. Er führt das dann in sei­nem Schrei­ben noch ein bis­serl wei­ter aus.

Seite 5:

Die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen sowie die Ant­wor­ten, die wir geben, ver­lan­gen im Blick auf die Ent­wick­lung eines gesun­den aggior­na­men­to «einen lan­gen Rei­fungs­pro­zess und die Zusam­men­ar­beit eines gan­zen Vol­kes über Jah­re hin­weg».
> Hin­ter die­sem Zitat steckt Yves Con­gar in “Vera e fal­sa rifor­ma nel­la Chie­sa, 259.” – ein Kon­zils­theo­lo­ge, auf den sich unser Bischof Peter Kohl­graf spe­zia­li­siert hat (Buch: “Nur eine die­nen­de Kir­che dient der Welt”).

Nr. 5, Seite 6 und 7:

(…) eine der ers­ten und größ­ten Ver­su­chun­gen im kirch­li­chen Bereich dar­in bestehe zu glau­ben, dass die Lösun­gen der der­zei­ti­gen und zukünf­ti­gen Pro­ble­me aus­schließ­lich auf dem Wege der Reform von Struk­tu­ren, Orga­ni­sa­tio­nen und Ver­wal­tung zu errei­chen sei, dass die­se aber schluss­end­lich in kei­ner Wei­se die vita­len Punk­te berüh­ren, die eigent­lich der Auf­merk­sam­keit bedür­fen. «Es han­delt sich um eine Art neu­en Pela­gia­nis­mus, der dazu führt, unser Ver­trau­en auf die Ver­wal­tung zu set­zen, auf den per­fek­ten Appa­rat. Eine über­trie­be­ne Zen­tra­li­sie­rung kom­pli­ziert aber das Leben der Kir­che und ihre mis­sio­na­ri­sche Dyna­mik, anstatt ihr zu hel­fen (vgl. Evan­ge­lii gau­di­um)».”
> Ja, da den­ke ich an den Bis­tums­pro­zess in uns­rem Bis­tum Mainz. Es wird sich zwar red­lich bemüht eine geist­li­che Kom­po­nen­te in den Vor­der­grund zu stel­len, aber eben die­se Gesprä­che über die Struk­tu­ren und Zen­tra­li­sie­rung ste­hen doch sehr im Vor­der­grund.

Nr. 6, Seite 8:

Daher erscheint es mir wich­tig, das nicht aus den Augen zu ver­lie­ren, was «die Kir­che wie­der­holt gelehrt hat, dass wir nicht durch unse­re Wer­ke oder unse­re Anstren­gun­gen gerecht­fer­tigt wer­den, son­dern durch die Gna­de des Herrn, der die Initia­ti­ve ergreift». Ohne die­se Dimen­si­on der gött­li­chen Tugen­den lau­fen wir Gefahr, in den ver­schie­de­nen Erneue­rungs­be­stre­bun­gen das zu wie­der­ho­len, was heu­te die kirch­li­che Gemein­schaft dar­an hin­dert, die barm­her­zi­ge Lie­be Got­tes zu ver­kün­di­gen.
(…) Sooft eine kirch­li­che Gemein­schaft ver­sucht hat, allei­ne aus ihren Pro­ble­men her­aus­zu­kom­men, und ledig­lich auf die eige­nen Kräf­te, die eige­nen Metho­den und die eige­ne Intel­li­genz ver­trau­te, ende­te das dar­in, die Übel, die man über­win­den woll­te, noch zu ver­meh­ren und auf­recht­zu­er­hal­ten.”
> Und dann, weil es mir eine der Schlüs­sel­aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus auch in Bezug auf uns­ren Bis­tums­pro­zess erscheint, Sei­te 9:
“Das gegen­wär­ti­ge Bild der Lage erlaubt uns nicht, den Blick dafür zu ver­lie­ren, dass unse­re Sen­dung sich nicht an Pro­gno­sen, Berech­nun­gen oder ermu­ti­gen­den oder ent­mu­ti­gen­den Umfra­gen fest­macht, und zwar weder auf kirch­li­cher, noch auf poli­ti­scher, öko­no­mi­scher oder sozia­ler Ebe­ne und eben­so wenig an erfolg­rei­chen Ergeb­nis­sen unse­rer Pas­to­ral­pla­nun­gen. Alles das ist von Bedeu­tung, auch die­se Din­ge zu wer­ten, hin­zu­hö­ren, aus­zu­wer­ten und zu beach­ten; in sich jedoch erschöpft sich dar­in nicht unser Gläu­big-Sein. Unse­re Sen­dung und unser Daseins­grund wur­zelt dar­in, dass «Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er sei­nen ein­zi­gen Sohn dahin­gab, damit alle, die an ihn glau­ben, nicht ver­lo­ren gehen, son­dern das ewi­ge Leben haben» (Joh 3,16).
«Ohne neu­es Leben und ech­ten, vom Evan­ge­li­um inspi­rier­ten Geist, ohne „Treue der Kir­che gegen­über ihrer eige­nen Beru­fung“ wird jeg­li­che neue Struk­tur in kur­zer Zeit ver­der­ben». Des­halb kann der bevor­ste­hen­de Wand­lungs­pro­zess nicht aus­schließ­lich reagie­rend auf äuße­re Fak­ten und Not­wen­dig­kei­ten ant­wor­ten, wie es zum Bei­spiel der star­ke Rück­gang der Gebur­ten­zahl und die Über­al­te­rung der Gemein­den sind, die nicht erlau­ben, einen nor­ma­len Genera­tio­nen­wech­sel ins Auge zu fas­sen. Objek­ti­ve und gül­ti­ge Ursa­chen wür­den jedoch, wer­den sie iso­liert vom Geheim­nis der Kir­che betrach­tet, eine ledig­lich reak­ti­ve Hal­tung – sowohl posi­tiv wie nega­tiv – begüns­ti­gen und anre­gen. Ein wah­rer Wand­lungs­pro­zess beant­wor­tet, stellt aber zugleich auch Anfor­de­run­gen, die unse­rem Christ-Sein und der urei­ge­nen Dyna­mik der Evan­ge­li­sie­rung der Kir­che ent­sprin­gen; ein sol­cher Pro­zess ver­langt eine pas­to­ra­le Bekeh­rung. Wir wer­den auf­ge­for­dert, eine Hal­tung ein­zu­neh­men, die dar­auf abzielt, das Evan­ge­li­um zu leben und trans­pa­rent zu machen, indem sie mit «dem grau­en Prag­ma­tis­mus des täg­li­chen Lebens der Kir­che bricht, in dem anschei­nend alles nor­mal abläuft, aber in Wirk­lich­keit der Glau­be nach­lässt und ins Schä­bi­ge absinkt». Pas­to­ra­le Bekeh­rung ruft uns in Erin­ne­rung, dass die Evan­ge­li­sie­rung unser Leit­kri­te­ri­um schlecht­hin sein muss, unter dem wir alle Schrit­te erken­nen kön­nen, die wir als kirch­li­che Gemein­schaft geru­fen sind in Gang zu set­zen geru­fen sind; Evan­ge­li­sie­ren bil­det die eigent­li­che und wesent­li­che Sen­dung der Kir­che.”
> Das ist für mich ein wesent­li­cher Punkt: Wir müs­sen ler­nen, das Evan­ge­li­um zu leben und trans­pa­rent zu machen. Wir sind doch zu einer Hoff­nung in Jesus Chris­tus beru­fen!

Nr. 7. Seite 11:

Ver­stim­mung, Apa­thie, Bit­ter­keit, Kri­tik­sucht sowie Trau­rig­keit sind kei­ne guten Zei­chen oder Rat­ge­ber; viel­mehr gibt es Zei­ten in denen «die Trau­rig­keit mit­un­ter mit Undank­bar­keit zu tun hat: Man ist so in sich selbst ver­schlos­sen, dass man unfä­hig wird, die Geschen­ke Got­tes anzu­er­ken­nen»”

Nr. 8, Seite 11:

Des­halb muss unser Haupt­au­gen­merk sein, wie wir die­se Freu­de mit­tei­len: indem wir uns öff­nen und hin­aus­ge­hen, um unse­ren Brü­dern und Schwes­tern zu begeg­nen, beson­ders jenen, die an den Schwel­len unse­rer Kir­chen­tü­ren, auf den Stra­ßen, in den Gefäng­nis­sen, in den Kran­ken­häu­sern, auf den Plät­zen und in den Städ­ten zu fin­den sind. Der Herr drück­te sich klar aus: «Sucht aber zuerst sein Reich und sei­ne Gerech­tig­keit; dann wird euch alles ande­re dazu­ge­ge­ben» (Mt 6,33).”

Nr. 9, Seite 12:

Die Aus­füh­run­gen zur Welt­kir­che <–> Teil­kir­chen lenkt den Blick auf den “Sen­sus Eccle­siae”, dem ‘tie­fen Kir­chen­sinn’:
“Der Sen­sus Eccle­siae befreit uns von Eigen­brö­te­lei und ideo­lo­gi­schen Ten­den­zen, um uns einen Geschmack die­ser Gewiss­heit des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils zu geben, als es bekräf­tig­te, dass die Sal­bung des Hei­li­gen (vgl. 1 Joh 2,20. 27) zur Gesamt­heit der Gläu­bi­gen gehört. Die Gemein­schaft mit dem hei­li­gen und treu­en Volk Got­tes, dem Trä­ger der Sal­bung, hält die Hoff­nung und die Gewiss­heit am Leben, dass der Herr an unse­rer Sei­te wan­delt und dass er es ist, der unse­re Schrit­te stützt.

Nr. 10, Seite 15:

Des­halb ach­tet auf­merk­sam auf jede Ver­su­chung, die dazu führt, das Volk Got­tes auf eine erleuch­te­te Grup­pe redu­zie­ren zu wol­len, die nicht erlaubt, die unschein­ba­re, zer­streu­te­Hei­lig­keit zu sehen, sich an ihr zu freu­en und dafür zu dan­ken. Die­se Hei­lig­keit, die da lebt «im gedul­di­gen Volk Got­tes: in den Eltern, die ihre Kin­der mit so viel Lie­be erzie­hen, in den Män­nern und Frau­en, die arbei­ten, um das täg­li­che Brot nach Hau­se zu brin­gen, in den Kran­ken, in den älte­ren Ordens­frau­en, die wei­ter lächeln. In die­ser Bestän­dig­keit eines tag­täg­li­chen Vor­an­schrei­tens sehe ich die Hei­lig­keit der strei­ten­den Kir­che. Oft ist das die Hei­lig­keit „von neben­an“, derer, die in unse­rer Nähe woh­nen und die ein Wider­schein der Gegen­wart Got­tes sind».”

Nr. 12, Seite 18:

Im Grun­de genom­men ermög­li­chen uns die­se Geis­tes­hal­tun­gen – wah­re geist­li­che Heil­mit­tel (Gebet, Buße und Anbe­tung) –, noch ein­mal zu erfah­ren, dass Christ-Sein bedeu­tet, sich selig und geseg­net und somit Trä­ger der Glück­se­lig­keit für die ande­ren zu wis­sen. Christ-Sein bedeu­tet, der Kir­che der Selig­prei­sun­gen für die Selig­ge­prie­se­nen von heu­te anzu­ge­hö­ren: die Armen, die Hung­ri­gen, die Wei­nen­den, die Gehass­ten, die Aus­ge­schlos­se­nen und die Beschimpf­ten (vgl. Lk 6,20–23). Ver­ges­sen wir nicht: «In den Selig­prei­sun­gen zeigt der Herr uns den Weg. Wenn wir den Weg der Selig­prei­sun­gen gehen, kön­nen wir zum wahrs­ten mensch­li­chen und gött­li­chen Glück gelan­gen. Die Selig­prei­sun­gen sind der Spie­gel, der uns mit einem Blick dar­auf kund­tut, ob wir auf einem rich­ti­gen Weg gehen: Die­ser Spie­gel­lügt nicht»!”

Nr. 13, Schlussformel:

Sei­ne Lie­be «erlaubt uns, das Haupt zu erhe­ben und neu zu begin­nen. Flie­hen wir nicht vor der Auf­er­ste­hung Jesu, geben wir uns nie­mals geschla­gen, was auch immer gesche­hen mag.
Nichts soll stär­ker sein als sein Leben, das uns vor­an­treibt!»”
> Amen!
Durch­aus eine gelun­ge­ne Sonn­tags­lek­tü­re, die uns Papst Fran­zis­kus hat zukom­men las­sen, wenn auch ohne Über­ra­schun­gen.

Statement von Bischof Kohlgraf:

Sehr geehr­te, lie­be Schwes­tern und Brü­der,
Papst Fran­zis­kus hat an alle Gläu­bi­gen der katho­li­schen Kir­che in Deutsch­land zum heu­ti­gen Datum einen Brief geschrie­ben, den ich Ihnen ger­ne wei­ter­ge­be. Hin­ter­grund sind die Pla­nun­gen eines „Syn­oda­len Weges“, den die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz zusam­men mit dem Zen­tral­ko­mi­tee der deut­schen Katho­li­ken geplant hat und mit Ihnen, dem Volk Got­tes, gemein­sam gehen will. Ich sehe in den Aus­sa­gen des Paps­tes über den Blick auf den „Syn­oda­len Weg“ hin­aus auch wich­ti­ge Wei­sun­gen für unse­ren „Pas­to­ra­len Weg“ im Bis­tum Mainz. Daher emp­feh­le ich das Schrei­ben des Paps­tes der auf­merk­sa­men Lek­tü­re und ermu­ti­ge, sei­ne The­men in unse­ren Gesprä­chen auf­zu­grei­fen und zu beher­zi­gen.

Allen, die sich in den Urlaub auf­ma­chen, wün­sche ich eine geseg­ne­te und erhol­sa­me Zeit, Ihnen allen Got­tes Segen.

Ihr
Peter Kohl­graf
Bischof von Mainz”
> Auch dem ist nichts hin­zu­zu­fü­gen: Fro­he Urlaubs­zeit.

Webaktuell 29. Juni 2019 der KKI

Web-Aktuell:
Gottesdienste 29. Juni – 28. Juli 2019

Web-Aktuell der KKI, Seite 1Aus Grün­den des Daten­schut­zes ist das “Aktu­ell” der­zeit nicht online ver­füg­bar, denn auch die Namen der Ver­stor­be­nen, für die wir beten (Mess­in­ten­si­on!) sind schutz­be­dürf­tig. Des­halb erhal­ten Sie das Aktu­ell nur noch in Papier­form in/an unse­ren Kir­chen zur Mit­nah­me.
Sie erhal­ten dafür die­se hier angeo­te­ne Form des Webak­tu­ell – es beinhal­tet zwar nicht die Mess­in­ten­tio­nen, dafür aber aktu­el­le­re Infor­ma­tio­nen. Sie kön­nen es   »hier«   in der aktu­el­len Fas­sung her­un­ter­la­den.
Her­aus­ge­ber ist Mar­kus Dann­häu­ser, nicht das Pfarr­bü­ro.
Es han­delt sich um ein expe­ri­men­ti­el­les For­mat – ich bin auf Rück­mel­dung und krea­ti­ve Vor­schlä­ge gespannt (bit­te an Email markus.dannhaeuser@gmx.de):

Unsre Gottesdienste:

Sa 29.06. 13. Sonntag im Jahreskreis

17:15 MiOI Beicht­ge­le­gen­heit
18:00 MiOI Eucha­ris­tie­fei­er zum Fest Petrus und Pau­lus

So 30.06. 13. Sonntag im Jahreskreis

09:30 MiFW Eucha­ris­tie­fei­er
09:30 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er der Kroa­ti­schen Gemein­de
11:00 MaSp Eucha­ris­tie­fei­er

Unter der Woche:
Di 02.07., 17:30, ReNI: Eucha­ris­ti­sche Anbe­tung; 18:00 Eucha­ris­tie­fei­er
Mi 03.07., 11:15, ReNI: Ruhe­punkt
Mi 03.07., 16:00, AZ Sohl: Hl. Mes­se im Alten­zen­trum Sohl
Fr 05.07., 16:00, ReNI: Gebets­zeit
Fr 05.07., 18:00, MaSP: Eucha­ris­tie­fei­er

So 07.07. 14. Sonntag im Jahreskreis

09:30 MaSP Eucha­ris­tie­fei­er
09:30 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er der Kroa­ti­schen Gemein­de
10:00 MiOI Eucha­ris­tie­fei­er
11:15 MiOI Tau­fe drei­er Kin­der
11:00 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er mit der Tau­fe eines Kin­des

Unter der Woche:
Mo 08.07., 17:15, MiFW: Ruhe­punkt; 18:00 Eucha­ris­tie­fei­er
Di 09.07., 18:00, ReNI: Eucha­ris­tie­fei­er
Mi 10.07., 11:15, ReNI: Ruhe­punkt
Mi 10.07., 16:00, AZ CH: Hl. Mes­se im Alten­zen­trum DRK Caro­li­nen­hö­he
Do 11.07., 16:00, MiFW: Fei­er einer Dia­man­te­nen Hoch­zeit
Do 11.07., 17:25, MiOI: Rosen­kranz; 18:00: Eucha­ris­tie­fei­er
Fr 12.07., 16:00, ReNI: Gebets­zeit
Fr 12.07., 18:00, MaSP: Eucha­ris­tie­fei­er

Sa 13.07. 14. Sonntag im Jahreskreis

18:00 MiFW Eucha­ris­tie­fei­er-Vor­abend­mes­se

So 14.07. 14. Sonntag im Jahreskreis

09:30 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er der Kroa­ti­schen Gemein­de
10:00 ReNI Eucha­ris­tie­fei­er

Unter der Woche:
Mi 17.07., 11:15, ReNI: Ruhe­punkt
Mi 17.07., 16:00, AZ Sohl: Wort-Got­tes-Fei­er im Alten­zen­trum Sohl
Do 18.07., 17:25, MiOI: Rosen­kranz im Ket­tel­er­zim­mer (Pfarr­heim)
Fr 19.07., 16:00, ReNI: Gebets­zeit

Sa 20.07. 15. Sonntag im Jahreskreis

15:00 ReNI Trau­ung
18:00 MiOI Eucha­ris­tie­fei­er-Vor­abend­mes­se

So 21.07. 15. Sonntag im Jahreskreis

09:30 MaSp Eucha­ris­tie­fei­er
09:30 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er der Kroa­ti­schen Gemein­de
11:00 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er

Unter der Woche:
Mi 24.07., 16:00, Kran­ken­haus: Gebets­zeit
Do 25.07., 17:25, MiOI: Rosen­kranz im Ket­tel­er­zim­mer (Pfarr­heim)
Fr 26.07., 16:00, ReNI: Gebets­zeit

So 28.07. 16. Sonntag im Jahreskreis

09:30 MiFW Eucha­ris­tie­fei­er
09:30 PaIW Eucha­ris­tie­fei­er der Kroa­ti­schen Gemein­de
18:00 ReNI Eucha­ris­tie­fei­er

Veranstaltungen und Informationen

43. Serenade der Ingelh. Kantorei am 29. Juni 2019, 17.00 Uhr im St. Kilianhaus

Die jähr­li­che Sere­na­de steht 2019 ganz unter dem Ein­fluss der „gro­ßen a cap­pel­la – Chor-lie­der“ Men­dels­sohns. Zwi­schen den Chor­stü­cken spielt die Ingel­hei­mer Pia­nis­tin Dag­mar Stef­fens. Der Ein­tritt ist frei und am Ende der Sere­na­de wer­den Spen­den für das Haus St. Mar­tin erbe­ten.

Neue Gottesdienstordnung ab August

Der Seel­sor­ge­rat hat eine neue Got­tes­dienst­ord­nung beschlos­sen. Die­se trägt der Per­so­nal-situa­ti­on und vor allem den guten Erfah­run­gen, die es mit den Wort-Got­tes-Fei­ern am Sonn­tag gibt, Rech­nung. Zudem konn­ten eini­ge – immer wie­der auch kri­ti­sche – Rück­mel­dun­gen zur bis­he­ri­gen Ord­nung berück­sich­tigt wer­den.
Daher wur­de grund­sätz­lich beschlos­sen den bis­he­ri­gen stän­di­gen Wech­sel von Got­tes-dienst­ort und ‑zeit auf­zu­ge­ben.
Zukünf­tig haben die jewei­li­gen Got­tes­dienstor­te fes­te Uhr­zei­ten.
In St. Remi­gius, als größ­te und ältes­te Gemein­de, wird es jeden Sonn­tag um 11 Uhr eine Eucha­ris­tie­fei­er geben. Dies gilt auch für Spor­ken­heim, so lan­ge Pfr. Stop­pel­kamm noch sei­nen Dienst ver­rich­ten kann. Die jeweils ande­ren Orte haben im vier­zehn­tä­gi­gen Rhyth-mus, zu einer fest­ge­leg­ten Uhr­zeit eine Eucha­ris­tie­fei­er und zudem ein­mal im Monat eine Wort-Got­tes-Fei­er.
Sams­tag Vor­abend, 18.00 Uhr:
St. Micha­el Ober-Ingel­heim grund­sätz­lich Eucha­ris­tie­fei­er – am Sa vor dem 2. So: WoG­oFei­er

Sonn­tag:
09.30 Uhr: St. Micha­el Frei-Wein­heim
Eucha­ris­tie­fei­er am 1./3./5. Sonn­tag im Monat – am 4. So i Monat: WoG­oFei­er
09.30 Uhr: St Mari­en Spor­ken­heim
11.00 Uhr: St. Remi­gius Nie­der-Ingel­heim
18.00 Uhr: St. Pau­lus Ingel­heim-West
EuF am 2./4. So i Monat – am 1. So i Monat: Tai­zé-GoDi od. Anders­zeit-Gesprächs­Go­Di – am 3. So i Monat: WoG­oFei­er

30. Sendungsjubiläum

Am 24.06.1989 wur­de Jür­gen Heck­mann als Gemein­de­re­fe­rent in den Dienst der Diö­ze­se Mainz gesen­det. Zum 30. Sen­dungs­ju­bi­lä­um gra­tu­lie­ren wir ihm ganz herz­lich und wün-schen wei­ter­hin viel Schaf­fens­kraft und in allem Got­tes Segen.

Eröffnung Turm und Kirchgarten in St. Remigius

Am 11. August steht die fei­er­li­che Eröff­nung und Indienst­nah­me des Kirch­tur­mes (Prä­sen­ta­ti­on der archäo­lo­gi­schen Aus­gra­bun­gen) und Gar­tens an.
Beginn ist um 15 Uhr mit einer fei­er­li­chen Ves­per in St. Remi­gius. Anschlie­ßend sind Füh­run­gen und die Mög­lich­keit zur Begeg­nung.

Ökumenische Feste in Ingelheim

Den Rei­gen eröff­net das Ökum. Som­mer­fest in Ober-Ingel­heim am 17. August im Rosen­gärt­chen.
Am Tag dar­auf, am 18. August, fin­det um 11 Uhr auf dem Platz vor der kING ein ökum. Got­tes­dienst aus Anlass der Ein­ge­mein­dung von Hei­des­heim und Wackern­heim statt.
Das „West-Fest“ zum 10jährigen Bestehen des MGH (Mehr­ge­nera­tio­nen­haus) fin­det am 25. August statt. Die bei­den Kir­chen­ge­mein­den sind betei­ligt; es beginnt mit einem ökum. GoDi um 11 Uhr.
Das ökum. Micha­els­fest in Frei-Wein­heim wird am 01. Sep­tem­ber gefei­ert.
Die ökum. Kerb in Nie­der-Ingel­heim fin­det vom 6. bis 8. Sep­tem­ber im St. Kili­ans­gar­ten statt.

Information zum Pastoralen Weg

In der bei­gefüg­ten Anla­ge infor­mie­ren wir über den Pas­to­ra­len Weg:
a) War­um ein „Pas­to­ra­ler Weg“?
b) Was bis­her geschah
c) Nächs­te Schrit­te im Deka­nat Bin­gen
d) Brin­gen Sie Ihre Hoff­nun­gen und Erwar­tun­gen und Befürch­tun­gen ein!
Das Doku­ment ist unter fol­gen­dem Link auch als PDF ver­füg­bar:
https://remigius-michael.de/archiv/sonstiges/2019/201906-pastoraler-weg-bistum-mainz-im-dekanat-bingen.pdf

Sommerferien-Öffnungszeiten für das Pfarrbüro

Vom 01.07. bis 02.08.2019 ist das Pfarr­bü­ro in der Otto­nen­stra­ße wie folgt geöff­net:
Mon­tag, den 01.07., 08.07.,15.07. von 16–18 Uhr
Mon­tag, den 22.07., 29.07. von 10–12 Uhr
Don­ners­tag, den 04.07., 11.07. von 16–18 Uhr
Frei­tag, den 05.07.,12.07.; 26.07., 02.08. von 10–12 Uhr
Das Pfarr­bü­ro in der Damm­stra­ße ist am Diens­tag, den 02.07., 09.07., 16.07. geschlos­sen, ab Diens­tag, dem 23.07.19 ist es wie­der Diens­tags von 16–18 Uhr geöff­net
Ab dem 05.08.19 sind wir wie­der wie gewohnt für Sie da!