Archiv der Kategorie: Bistum Mainz

Hirtenwort & Videobotschaft von Bischof Kohlgraf zur Fastenzeit 2020

Katholisch sein
Hirtenbrief des Bischofs von Mainz, Peter Kohlgraf, zur Österlichen Bußzeit 2020

Vor­ab­hin­weis:
Sie fin­den nach­ste­hend abge­druckt den gesam­ten Hir­ten­brief. Ein­zel­ne Wor­te oder Pas­sa­gen sind fett for­ma­tiert. Die­se For­ma­tie­rung fin­det sich nicht im Ori­gi­nal.
Dia­kon Mar­kus Dann­häu­ser hat sich damit ein­zel­ne Pas­sa­gen her­vor­ge­ho­ben, die ihm per­sön­lich wich­tig erschei­nen.
Das kann natür­lich jeder Leser*in anders emp­fin­den.
Sie sind ein­ge­la­den, die­sen Brief inten­siv zu lesen und sich mit dem Inhalt aus­ein­an­der zu set­zen.
Am Ende des Brie­fes ist in Form eines Vide­os das Inter­view mit Bischof Kohl­graf zum dies­jäh­ri­gen Fas­ten­hir­ten­brief ein­ge­bet­tet.

Lie­be Schwes­tern und Brü­der im Bis­tum Mainz!

Wel­chen Glau­ben haben Sie?
In einem sei­ner Pro­gram­me lässt der Kaba­ret­tist Kon­rad Bei­kir­cher einen Rhein­län­der auf die­se Fra­ge ant­wor­ten: „Nor­mal.“
Damit ist bei ihm natür­lich die katho­li­sche Kon­fes­si­on gemeint. Sie ist der „nor­ma­le Glau­be“ für einen alt­ein­ge­ses­se­nen Rhein­län­der. Wohl­ge­merkt: Es han­delt sich hier um ein Kaba­rett­pro­gramm.
Die Chris­tin­nen und Chris­ten der ers­ten Jahr­hun­der­te hät­ten es wohl ähn­lich selbst­be­wusst for­mu­liert. Sie bekann­ten sich als katho­lisch und mein­ten damit die Zuge­hö­rig­keit zu einer alle Men­schen und alle Welt umspan­nen­den Glau­bens­ge­mein­schaft. Etwas Ande­res hät­ten sie sich nicht vor­stel­len kön­nen. So war es mit Höhen und Tie­fen über vie­le Jahr­hun­der­te.
Die Situa­ti­on ver­än­dert sich heu­te spür­bar. Auch dem freund­li­chen Rhein­län­der kommt das Bekennt­nis zum „nor­ma­len“ Glau­ben in der Zuge­hö­rig­keit zur katho­li­schen Kir­che nicht mehr der­art leicht über die Lip­pen. Wer hoch zu ste­hen meint, kann umso tie­fer fal­len. Das ist auch die aktu­el­le Wahr­neh­mung für mich und für vie­le Men­schen, die um den Glau­ben rin­gen, ange­sichts der Situa­ti­on der katho­li­schen Kir­che.
Wenn ich in die­sem Schrei­ben über die ein­la­den­den Sei­ten mei­ner Kir­che nach­den­ken will, tue ich das nicht, um ihre schlim­men Sei­ten klein­zu­re­den: Sün­de und viel Dun­kel haben den kirch­li­chen All­tag geprägt, und die­se Sei­te wird bei allem red­li­chen Bemü­hen nicht aus­zu­mer­zen sein. Mei­ne Gedan­ken sind auch nicht als eine irgend­wie gear­te­te Abwer­tung ande­rer Kir­chen und Kon­fes­sio­nen zu ver­ste­hen. Aber das Chris­ten­tum gibt es nun ein­mal nur in kon­kre­ten kon­fes­sio­nel­len Aus­drucks­for­men. Mei­ne Geschich­te und mei­nen All­tag prägt die katho­li­sche Tra­di­ti­on. Sie ist aus mei­nem Leben nicht weg­zu­den­ken.

Hir­ten­wort & Video­bot­schaft von Bischof Kohl­graf zur Fas­ten­zeit 2020 wei­ter­le­sen

Papst Franziskus: Brief an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland

Brief von Papst Franziskus
An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland

Papst Franziskus, die Autor des Briefes
Papst Fran­zis­kus

(MD) Papst Fran­zis­kus hat einen Brief an das “pil­gern­de Volk Got­tes in Deutsch­land” geschrie­ben. Die­ser ist am Fest des Hl. Petrus und Pau­lus ver­öf­fent­licht wor­den – viel­leicht auch sym­bol­haft an einem sol­chen Tag, da zwei­er Chris­tus­nach­fol­ger gedacht wird, die unter­schied­li­cher kaum sein kön­nen. Papst Fran­zis­kus twit­ter­te an Ihrem Gedenk­tag:
"Die Heiligen Petrus und Paulus waren vor Gott transparent. In ihrem Leben verharrten sie bis zum Ende in dieser Demut: Sie verstanden, dass die Heiligkeit nicht darin liegt, sich selbst zu erhöhen, sondern darin, sich zu erniedrigen."
Den Brief von Papst Fran­zis­kus kön­nen Sie hier her­un­ter­la­den.
Ich über­neh­me bewusst nicht die Pres­se­mel­dung der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, mit der die­ser Brief ver­öf­fent­licht wird.
So habe ich mir zunächst ein­mal die Zeit genom­men, die­ses Schrei­ben selbst durch­zu­le­sen. Eini­ge Stel­len des Brie­fes kom­men einem bekannt vor; Fran­zis­kus hat dafür Sor­ge getra­gen, dass in Fuß­no­ten reich­lich Quel­len­hin­wei­se ent­hal­ten sind.

Ich will nur ein Punk­te benen­nen, die ich so auf den ers­ten Blick span­nend fin­de:

Unter 3., Seite vier, schreibt der Papst:

Um die­ser Situa­ti­on zu begeg­nen, haben Eure Bischö­fe einen syn­oda­len Weg vor­ge­schla­gen. Was die­ser kon­kret bedeu­tet und wie er sich ent­wi­ckelt, wird sicher­lich noch tie­fer in Betracht gezo­gen wer­den müs­sen. Mei­ner­seits habe ich mei­ne Betrach­tun­gen zum The­ma Syn­oda­li­tät anläss­lich der Fei­er des 50-jäh­ri­gen Bestehens der Bischofs­syn­ode dar­ge­legt. Es han­delt sich im Kern um einen syn­odos, einen gemein­sa­men Weg unter der Füh­rung des Hei­li­gen Geis­tes.”
> Ich mei­ne da her­aus­zu­le­sen, dass der Papst hier fest­stellt, dass die deut­schen Bischö­fe die­sen “Syn­oda­len Weg” in einer ver­wal­tungs­tech­ni­schen Kol­le­gia­li­tät sehen, als viel­mehr den Geist wir­ken zu las­sen. Er führt das dann in sei­nem Schrei­ben noch ein bis­serl wei­ter aus.

Seite 5:

Die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen sowie die Ant­wor­ten, die wir geben, ver­lan­gen im Blick auf die Ent­wick­lung eines gesun­den aggior­na­men­to «einen lan­gen Rei­fungs­pro­zess und die Zusam­men­ar­beit eines gan­zen Vol­kes über Jah­re hin­weg».
> Hin­ter die­sem Zitat steckt Yves Con­gar in “Vera e fal­sa rifor­ma nel­la Chie­sa, 259.” – ein Kon­zils­theo­lo­ge, auf den sich unser Bischof Peter Kohl­graf spe­zia­li­siert hat (Buch: “Nur eine die­nen­de Kir­che dient der Welt”).

Nr. 5, Seite 6 und 7:

(…) eine der ers­ten und größ­ten Ver­su­chun­gen im kirch­li­chen Bereich dar­in bestehe zu glau­ben, dass die Lösun­gen der der­zei­ti­gen und zukünf­ti­gen Pro­ble­me aus­schließ­lich auf dem Wege der Reform von Struk­tu­ren, Orga­ni­sa­tio­nen und Ver­wal­tung zu errei­chen sei, dass die­se aber schluss­end­lich in kei­ner Wei­se die vita­len Punk­te berüh­ren, die eigent­lich der Auf­merk­sam­keit bedür­fen. «Es han­delt sich um eine Art neu­en Pela­gia­nis­mus, der dazu führt, unser Ver­trau­en auf die Ver­wal­tung zu set­zen, auf den per­fek­ten Appa­rat. Eine über­trie­be­ne Zen­tra­li­sie­rung kom­pli­ziert aber das Leben der Kir­che und ihre mis­sio­na­ri­sche Dyna­mik, anstatt ihr zu hel­fen (vgl. Evan­ge­lii gau­di­um)».”
> Ja, da den­ke ich an den Bis­tums­pro­zess in uns­rem Bis­tum Mainz. Es wird sich zwar red­lich bemüht eine geist­li­che Kom­po­nen­te in den Vor­der­grund zu stel­len, aber eben die­se Gesprä­che über die Struk­tu­ren und Zen­tra­li­sie­rung ste­hen doch sehr im Vor­der­grund.

Nr. 6, Seite 8:

Daher erscheint es mir wich­tig, das nicht aus den Augen zu ver­lie­ren, was «die Kir­che wie­der­holt gelehrt hat, dass wir nicht durch unse­re Wer­ke oder unse­re Anstren­gun­gen gerecht­fer­tigt wer­den, son­dern durch die Gna­de des Herrn, der die Initia­ti­ve ergreift». Ohne die­se Dimen­si­on der gött­li­chen Tugen­den lau­fen wir Gefahr, in den ver­schie­de­nen Erneue­rungs­be­stre­bun­gen das zu wie­der­ho­len, was heu­te die kirch­li­che Gemein­schaft dar­an hin­dert, die barm­her­zi­ge Lie­be Got­tes zu ver­kün­di­gen.
(…) Sooft eine kirch­li­che Gemein­schaft ver­sucht hat, allei­ne aus ihren Pro­ble­men her­aus­zu­kom­men, und ledig­lich auf die eige­nen Kräf­te, die eige­nen Metho­den und die eige­ne Intel­li­genz ver­trau­te, ende­te das dar­in, die Übel, die man über­win­den woll­te, noch zu ver­meh­ren und auf­recht­zu­er­hal­ten.”
> Und dann, weil es mir eine der Schlüs­sel­aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus auch in Bezug auf uns­ren Bis­tums­pro­zess erscheint, Sei­te 9:
“Das gegen­wär­ti­ge Bild der Lage erlaubt uns nicht, den Blick dafür zu ver­lie­ren, dass unse­re Sen­dung sich nicht an Pro­gno­sen, Berech­nun­gen oder ermu­ti­gen­den oder ent­mu­ti­gen­den Umfra­gen fest­macht, und zwar weder auf kirch­li­cher, noch auf poli­ti­scher, öko­no­mi­scher oder sozia­ler Ebe­ne und eben­so wenig an erfolg­rei­chen Ergeb­nis­sen unse­rer Pas­to­ral­pla­nun­gen. Alles das ist von Bedeu­tung, auch die­se Din­ge zu wer­ten, hin­zu­hö­ren, aus­zu­wer­ten und zu beach­ten; in sich jedoch erschöpft sich dar­in nicht unser Gläu­big-Sein. Unse­re Sen­dung und unser Daseins­grund wur­zelt dar­in, dass «Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er sei­nen ein­zi­gen Sohn dahin­gab, damit alle, die an ihn glau­ben, nicht ver­lo­ren gehen, son­dern das ewi­ge Leben haben» (Joh 3,16).
«Ohne neu­es Leben und ech­ten, vom Evan­ge­li­um inspi­rier­ten Geist, ohne „Treue der Kir­che gegen­über ihrer eige­nen Beru­fung“ wird jeg­li­che neue Struk­tur in kur­zer Zeit ver­der­ben». Des­halb kann der bevor­ste­hen­de Wand­lungs­pro­zess nicht aus­schließ­lich reagie­rend auf äuße­re Fak­ten und Not­wen­dig­kei­ten ant­wor­ten, wie es zum Bei­spiel der star­ke Rück­gang der Gebur­ten­zahl und die Über­al­te­rung der Gemein­den sind, die nicht erlau­ben, einen nor­ma­len Genera­tio­nen­wech­sel ins Auge zu fas­sen. Objek­ti­ve und gül­ti­ge Ursa­chen wür­den jedoch, wer­den sie iso­liert vom Geheim­nis der Kir­che betrach­tet, eine ledig­lich reak­ti­ve Hal­tung – sowohl posi­tiv wie nega­tiv – begüns­ti­gen und anre­gen. Ein wah­rer Wand­lungs­pro­zess beant­wor­tet, stellt aber zugleich auch Anfor­de­run­gen, die unse­rem Christ-Sein und der urei­ge­nen Dyna­mik der Evan­ge­li­sie­rung der Kir­che ent­sprin­gen; ein sol­cher Pro­zess ver­langt eine pas­to­ra­le Bekeh­rung. Wir wer­den auf­ge­for­dert, eine Hal­tung ein­zu­neh­men, die dar­auf abzielt, das Evan­ge­li­um zu leben und trans­pa­rent zu machen, indem sie mit «dem grau­en Prag­ma­tis­mus des täg­li­chen Lebens der Kir­che bricht, in dem anschei­nend alles nor­mal abläuft, aber in Wirk­lich­keit der Glau­be nach­lässt und ins Schä­bi­ge absinkt». Pas­to­ra­le Bekeh­rung ruft uns in Erin­ne­rung, dass die Evan­ge­li­sie­rung unser Leit­kri­te­ri­um schlecht­hin sein muss, unter dem wir alle Schrit­te erken­nen kön­nen, die wir als kirch­li­che Gemein­schaft geru­fen sind in Gang zu set­zen geru­fen sind; Evan­ge­li­sie­ren bil­det die eigent­li­che und wesent­li­che Sen­dung der Kir­che.”
> Das ist für mich ein wesent­li­cher Punkt: Wir müs­sen ler­nen, das Evan­ge­li­um zu leben und trans­pa­rent zu machen. Wir sind doch zu einer Hoff­nung in Jesus Chris­tus beru­fen!

Nr. 7. Seite 11:

Ver­stim­mung, Apa­thie, Bit­ter­keit, Kri­tik­sucht sowie Trau­rig­keit sind kei­ne guten Zei­chen oder Rat­ge­ber; viel­mehr gibt es Zei­ten in denen «die Trau­rig­keit mit­un­ter mit Undank­bar­keit zu tun hat: Man ist so in sich selbst ver­schlos­sen, dass man unfä­hig wird, die Geschen­ke Got­tes anzu­er­ken­nen»”

Nr. 8, Seite 11:

Des­halb muss unser Haupt­au­gen­merk sein, wie wir die­se Freu­de mit­tei­len: indem wir uns öff­nen und hin­aus­ge­hen, um unse­ren Brü­dern und Schwes­tern zu begeg­nen, beson­ders jenen, die an den Schwel­len unse­rer Kir­chen­tü­ren, auf den Stra­ßen, in den Gefäng­nis­sen, in den Kran­ken­häu­sern, auf den Plät­zen und in den Städ­ten zu fin­den sind. Der Herr drück­te sich klar aus: «Sucht aber zuerst sein Reich und sei­ne Gerech­tig­keit; dann wird euch alles ande­re dazu­ge­ge­ben» (Mt 6,33).”

Nr. 9, Seite 12:

Die Aus­füh­run­gen zur Welt­kir­che <–> Teil­kir­chen lenkt den Blick auf den “Sen­sus Eccle­siae”, dem ‘tie­fen Kir­chen­sinn’:
“Der Sen­sus Eccle­siae befreit uns von Eigen­brö­te­lei und ideo­lo­gi­schen Ten­den­zen, um uns einen Geschmack die­ser Gewiss­heit des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils zu geben, als es bekräf­tig­te, dass die Sal­bung des Hei­li­gen (vgl. 1 Joh 2,20. 27) zur Gesamt­heit der Gläu­bi­gen gehört. Die Gemein­schaft mit dem hei­li­gen und treu­en Volk Got­tes, dem Trä­ger der Sal­bung, hält die Hoff­nung und die Gewiss­heit am Leben, dass der Herr an unse­rer Sei­te wan­delt und dass er es ist, der unse­re Schrit­te stützt.

Nr. 10, Seite 15:

Des­halb ach­tet auf­merk­sam auf jede Ver­su­chung, die dazu führt, das Volk Got­tes auf eine erleuch­te­te Grup­pe redu­zie­ren zu wol­len, die nicht erlaubt, die unschein­ba­re, zer­streu­te­Hei­lig­keit zu sehen, sich an ihr zu freu­en und dafür zu dan­ken. Die­se Hei­lig­keit, die da lebt «im gedul­di­gen Volk Got­tes: in den Eltern, die ihre Kin­der mit so viel Lie­be erzie­hen, in den Män­nern und Frau­en, die arbei­ten, um das täg­li­che Brot nach Hau­se zu brin­gen, in den Kran­ken, in den älte­ren Ordens­frau­en, die wei­ter lächeln. In die­ser Bestän­dig­keit eines tag­täg­li­chen Vor­an­schrei­tens sehe ich die Hei­lig­keit der strei­ten­den Kir­che. Oft ist das die Hei­lig­keit „von neben­an“, derer, die in unse­rer Nähe woh­nen und die ein Wider­schein der Gegen­wart Got­tes sind».”

Nr. 12, Seite 18:

Im Grun­de genom­men ermög­li­chen uns die­se Geis­tes­hal­tun­gen – wah­re geist­li­che Heil­mit­tel (Gebet, Buße und Anbe­tung) –, noch ein­mal zu erfah­ren, dass Christ-Sein bedeu­tet, sich selig und geseg­net und somit Trä­ger der Glück­se­lig­keit für die ande­ren zu wis­sen. Christ-Sein bedeu­tet, der Kir­che der Selig­prei­sun­gen für die Selig­ge­prie­se­nen von heu­te anzu­ge­hö­ren: die Armen, die Hung­ri­gen, die Wei­nen­den, die Gehass­ten, die Aus­ge­schlos­se­nen und die Beschimpf­ten (vgl. Lk 6,20–23). Ver­ges­sen wir nicht: «In den Selig­prei­sun­gen zeigt der Herr uns den Weg. Wenn wir den Weg der Selig­prei­sun­gen gehen, kön­nen wir zum wahrs­ten mensch­li­chen und gött­li­chen Glück gelan­gen. Die Selig­prei­sun­gen sind der Spie­gel, der uns mit einem Blick dar­auf kund­tut, ob wir auf einem rich­ti­gen Weg gehen: Die­ser Spie­gel­lügt nicht»!”

Nr. 13, Schlussformel:

Sei­ne Lie­be «erlaubt uns, das Haupt zu erhe­ben und neu zu begin­nen. Flie­hen wir nicht vor der Auf­er­ste­hung Jesu, geben wir uns nie­mals geschla­gen, was auch immer gesche­hen mag.
Nichts soll stär­ker sein als sein Leben, das uns vor­an­treibt!»”
> Amen!
Durch­aus eine gelun­ge­ne Sonn­tags­lek­tü­re, die uns Papst Fran­zis­kus hat zukom­men las­sen, wenn auch ohne Über­ra­schun­gen.

Statement von Bischof Kohlgraf:

Sehr geehr­te, lie­be Schwes­tern und Brü­der,
Papst Fran­zis­kus hat an alle Gläu­bi­gen der katho­li­schen Kir­che in Deutsch­land zum heu­ti­gen Datum einen Brief geschrie­ben, den ich Ihnen ger­ne wei­ter­ge­be. Hin­ter­grund sind die Pla­nun­gen eines „Syn­oda­len Weges“, den die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz zusam­men mit dem Zen­tral­ko­mi­tee der deut­schen Katho­li­ken geplant hat und mit Ihnen, dem Volk Got­tes, gemein­sam gehen will. Ich sehe in den Aus­sa­gen des Paps­tes über den Blick auf den „Syn­oda­len Weg“ hin­aus auch wich­ti­ge Wei­sun­gen für unse­ren „Pas­to­ra­len Weg“ im Bis­tum Mainz. Daher emp­feh­le ich das Schrei­ben des Paps­tes der auf­merk­sa­men Lek­tü­re und ermu­ti­ge, sei­ne The­men in unse­ren Gesprä­chen auf­zu­grei­fen und zu beher­zi­gen.

Allen, die sich in den Urlaub auf­ma­chen, wün­sche ich eine geseg­ne­te und erhol­sa­me Zeit, Ihnen allen Got­tes Segen.

Ihr
Peter Kohl­graf
Bischof von Mainz”
> Auch dem ist nichts hin­zu­zu­fü­gen: Fro­he Urlaubs­zeit.

Pastoraler Weg im Bistum Mainz eröffnet. Predigt von Bischof Peter Kohlgraf zum Pfingstsonntag 2019

Pastoraler Weg im Bistum Mainz:
Predigt von Bischof Kohlgraf zum Pfingstsonntag 2019

Bischof Kohl­graf hat im Got­tes­dienst zum Pfingst­fest 2019 eine Pre­digt zum Pas­to­ra­len Weg im Bis­tum Mainz (“Eine Kir­che des Tei­lens wer­den”) gehal­ten. Im Fol­gen­den geben wir den Wort­laut der Pre­digt des Main­zer Bischofs wider und laden ein, sich auf die Impul­se des Bischofs ein­zu­las­sen:

Alle waren zusam­men am sel­ben Ort“ so beginnt die Pfingst­ge­schich­te. Eigent­lich läuft alles rund. Jesus ist von den Toten auf­er­stan­den, die­ser Glau­be führt die Jün­ger zusam­men. Sie haben sogar schon begon­nen, die Gemein­de zu orga­ni­sie­ren. Im Kapi­tel vor­her wird von der Wahl des Apos­tels Mat­thi­as erzählt. Das heißt, wir haben eine Gemein­de vor uns, die sich ver­sam­melt, die betet, die ihre Lei­tungs­äm­ter vor­wei­sen kann, und die aus der Erfah­rung lebt, dass Jesus auf­er­stan­den ist. Sie hat einen fes­ten Ort, an dem sie sich trifft, die Grup­pe gibt den Jün­gern Halt und die Erfah­rung einer engen Gemein­schaft im Glau­ben. Es sind weni­ge, aber sie sind immer­hin die Aus­er­wähl­ten, die, wel­che Jesus gefolgt sind und die jetzt in sei­ner Gegen­wart leben. Viel­leicht erzäh­len sie sich immer wie­der von den guten alten Zei­ten, als sie mit Jesus unter­wegs waren. Wel­che groß­ar­ti­gen Gesprä­che führ­ten sie damals, wie groß­ar­tig waren die Wun­der, die Jesus wirk­te, und nun die Auf­er­ste­hung!

Sie ver­har­ren „ein­mü­tig im Gebet“.

Aber wor­um beten sie?
Viel­leicht ist ihr Gebet eine Kon­takt­auf­nah­me mit dem Auf­er­stan­de­nen, es ist ein ruhi­ges Ver­har­ren in sei­ner Gegen­wart. Ob die Grup­pe der Jün­ge­rin­nen und Jün­ger sorg­los in den Tag gelebt hat? Wir wis­sen es nicht, aber wir spü­ren, trotz der geord­ne­ten Abläu­fe, dass eine Initi­al­zün­dung fehlt.
Eine glau­ben­de, beten­de Kir­che, die Jesus in ihrer Mit­te weiß, die ihre Gemein­schaft genießt, die von den guten frü­he­ren Zei­ten redet, die sich orga­ni­siert: Ich erken­ne auch unse­re Kir­che und unse­re Gemein­den dar­in wie­der.

Offen­bar ist das noch nicht die Art von Kir­che, die der Auf­er­stan­de­ne sich vor­stellt. Da kommt plötz­lich die Initi­al­zün­dung: wie ein Brau­sen, ein Feu­er, ein Sturm.
Ich erin­ne­re mich an ein Bild­wort des Paps­tes (LINK):

Jesus klopft von innen an die Türen unse­rer Kir­che, damit wir ihn end­lich her­aus­kom­men las­sen1.

Die­ser Auf­bruch ist nicht orga­ni­siert, son­dern wird in den Jün­ge­rin­nen und Jün­gern vom Geist Got­tes selbst bewirkt. Man hat nicht den Ein­druck, dass den Jün­gern etwas ande­res übrig­bleibt, als sich bewe­gen zu las­sen. Was ihnen wohl durch den Kopf gegan­gen ist, in die­sem Augen­blick? „End­lich bewegt sich etwas?“ oder: „Es war gera­de so schön?“ oder: „Was soll das denn jetzt“? oder „Groß­ar­tig, was wir hier spü­ren!“ oder viel­leicht auch Angst: „Was geschieht mit uns?“. Eines kön­nen wir sicher sagen: Sie spü­ren, dass da etwas Neu­es beginnt, eine neue Form von Gemein­schaft, eine ande­re, grö­ße­re Art von Kir­che als die, die sie machen, pla­nen, orga­ni­sie­ren kön­nen. Es beginnt ein Weg, des­sen Ende nicht abseh­bar ist, aber an des­sen Beginn sie wohl spü­ren, dass sie zu die­sem Weg bewegt wer­den, nicht aus eige­nem Antrieb, son­dern vom Geist Got­tes selbst, der brennt, der stürmt, der bewegt.

Fin­den wir uns in den weni­gen Jün­ge­rin­nen und Jün­gern von damals wie­der?
Wie damals befin­den wir uns am Anfang eines Auf­bruchs aus der Sicher­heit des geschlos­se­nen Rau­mes, der bekann­ten Grup­pe, der Gemüt­lich­keit, die wir uns über die ver­gan­ge­nen Jah­re und Jahr­zehn­te ein­ge­rich­tet haben, schein­bar gute und manch­mal wirk­lich gute Jah­re und Situa­tio­nen. Wir spü­ren viel­leicht weni­ger das Wehen des Geis­tes, als die Not­wen­dig­keit, auf die Zei­chen der Zeit zu reagie­ren. Ein Theo­lo­ge (Marie Domi­ni­que Chenu OP) hat aber die­se „Zei­chen der Zeit“ als eine „Tat­sa­che, die etwas offen­bart“ bezeich­net, als etwas, das uns zwingt, neu zu sehen, Gewohn­tes zu durch­bre­chen. Viel­leicht soll­ten wir die Zeit und ihre Her­aus­for­de­run­gen an die Kir­che in ers­ter Linie nicht als Zeit des Abbruchs, son­dern auch als Zeit des Auf­bruchs, der Neu­ori­en­tie­rung sehen, in die uns der Geist heu­te hin­ein­führt. Sicher haben sich die Gläu­bi­gen damals wie wir heu­te auch Sor­gen gemacht. Eine Opti­on gibt ihnen der Geist jedoch nicht: die Opti­on, hin­ter den Türen sit­zen zu blei­ben und es sich wei­ter bequem zu machen.

Ich den­ke an den Work­sh­op­tag ver­gan­ge­ne Woche zurück. 300 Gläu­bi­ge haben sich dem Auf­bruch gestellt. Ich bin dank­bar für so viel Bereit­schaft zum Auf­bruch, aber auch für den Rea­lis­mus und die berech­tig­ten Fra­gen. Es wer­den vie­le klei­ne Auf­brü­che fol­gen, die wir heu­te noch gar nicht abse­hen kön­nen. Bit­ten wir den Geist, dass er uns vor der Ver­su­chung bewahrt, uns ängst­lich ein­zuigeln in das Gewohn­te allein. Auch vor der Ver­su­chung zu mei­nen, wenn alles gut orga­ni­siert ist, läuft es dann wie­der rund. Der Geist bleibt hof­fent­lich immer für Über­ra­schun­gen gut. Es wird auch Zeit brau­chen zu fra­gen, die Sor­gen zu tei­len und auch zu trau­ern. Auf­bruch, Sturm und Feu­er lösen auch Schmer­zen aus. In den Gesprä­chen nicht nur letz­te Woche war auch dies zu spü­ren. Aber ich mei­ne, dass vie­le Men­schen auch spü­ren:
Eine Kir­che, die nur gut ver­wal­tet, orga­ni­siert und rund läuft, muss zuse­hen, dass sie kei­ne „geist“-lose Kir­che wird.

Auf jede und jeden ließ sich eine Feu­er­zun­ge nie­der.

Die Apos­tel­ge­schich­te über­lie­fert die Erfah­rung einer Gemein­de, in der jeder und jede eine Geis­tes­ga­be ein­brin­gen kann. Alle Getauf­ten sind „Geist­li­che“, nicht nur die sakra­men­tal geweih­ten Dia­ko­ne, Pries­ter und Bischö­fe. Längst hat sich die­ses Bewusst­sein noch nicht durch­ge­setzt. Der Apos­tel Pau­lus sieht das Amt des Lei­ters einer Gemein­de als ein Cha­ris­ma im Zusam­men­spiel mit den ande­ren. Die­ses Bewusst­sein gilt es neu zu ent­wi­ckeln und zu ver­tie­fen. Beim Work­sh­op­tag wur­de die­ser Auf­trag als die größ­te Her­aus­for­de­rung her­aus­ge­stellt: Ver­ant­wor­tung tei­len als Neu­ent­de­ckung eines bibli­schen Gemein­de­ver­ständ­nis­ses. Auch heu­te sind Men­schen der Bewe­gung Maria 2.0 hier, die deut­lich die Anlie­gen zahl­rei­cher Gläu­bi­gen ein­brin­gen mit der For­de­rung, sie ernst zu neh­men und es nicht bei Wor­ten zu belas­sen. Haupt­amt­li­che und Pries­ter fra­gen dane­ben nach ihrer zukünf­ti­gen Rol­le.

Wir wer­den auf dem Pas­to­ra­len Weg auch über Model­le geteil­ter Lei­tung reden und sicher auch Wege fin­den, die für uns pas­sen. Ich kann alle nur bit­ten, sich dem offe­nen Gespräch dar­über zu stel­len und dem Geist etwas zuzu­trau­en und den Bru­der und die Schwes­ter im Glau­ben als Trä­ge­rin oder Trä­ger des Geis­tes zu sehen und zu behan­deln. Viel­leicht ent­de­cken wir längst ver­schüt­te­te Diens­te in den Gemein­den wie­der, die wir in den Pau­lus­brie­fen fin­den: Leh­re­rin­nen und Leh­rer, Pro­phe­tin­nen und Pro­phe­ten, Men­schen, die hei­len kön­nen.
Ein Bild von Kir­che und Gemein­de scheint mir in kei­nem Fall zukunfts­träch­tig zu sein:
Das Bild einer Kir­che, die aus­schließ­lich aus Haupt und Füßen besteht, aus Lei­tung und „Fuß­volk“. Manch­mal ist die Kir­che zu einem Gebil­de mutiert, „das statt aus ver­schie­de­nen Glie­dern prak­tisch nur noch aus zwei­en besteht: aus dem Haupt, von dem alle Lebens­re­gun­gen aus­ge­hen und das Recht und Pflicht hat zu gebie­ten, und aus den Füßen, die dazu da sind, zu die­nen und zu gehor­chen“. Nein, damals wie heu­te lässt sich der Geist auf jede und jeden von ihnen nie­der.

Jeder hör­te sie in sei­ner Spra­che reden.

Natür­lich ist dies ein star­kes Bekennt­nis zu einer Welt­kir­che, die alle Gren­zen über­win­det. Wir dür­fen auf unse­rem Pas­to­ra­len Weg die ver­schie­de­nen Gemein­den und Kirch­or­te zusam­men­den­ken und ins Gespräch brin­gen, die unter­schied­li­chen Spra­chen und Erfah­run­gen. Tat­säch­lich gehö­ren zu unse­rem Bis­tum 25 Pro­zent Gläu­bi­ge ande­rer Mut­ter­spra­che. Ein­an­der in den Blick zu neh­men, zu ver­ste­hen, Gemein­schaft zu bil­den statt zu iso­lie­ren, ist unser Weg aller Gemein­den und Kirch­or­te. Die­ser Satz ist ein star­kes Bekennt­nis zur Fähig­keit des Geis­tes Got­tes, Men­schen zu einem Zeug­nis und einer Spra­che zu befä­hi­gen, die ver­stan­den wer­den und die Men­schen zusam­men­brin­gen, anstatt Mau­ern zu errich­ten. Glau­ben tei­len geht nur, indem wir Leben tei­len.

Nicht erst beim Work­sh­op­tag haben wir ange­fan­gen, dar­über nach­zu­den­ken, was das kon­kret hei­ßen muss. Glau­ben tei­len ist ein Bezie­hungs­ge­sche­hen, kei­ne Ein­bahn­stra­ße, so hieß es in einer Gesprächs­grup­pe. Der Pas­to­ra­le Weg ist erst in zwei­ter Linie ein Struk­tur­pro­zess, das will ich erneut beto­nen. In ers­ter Linie ist er die gemein­sa­me Suche nach guten, auch neu­en Begeg­nungs­for­men mit den vie­len Men­schen unse­rer Zeit.
Es geht um Evan­ge­li­sie­rung, das heißt um das Bemü­hen, die Lebens­welt unse­rer Zeit durch das geleb­te und bezeug­te Evan­ge­li­um zu durch­drin­gen. Zu die­sem Ziel müs­sen die Jün­ger in Jeru­sa­lem den engen Kreis auf­bre­chen und wei­ten. Es geht um Zeug­nis, Bezie­hung, Sen­dung = Mis­si­on. Dafür müs­sen wir die The­men und Fra­gen der Men­schen ken­nen und zu unse­ren machen (vgl. Gau­di­um et Spes 1). Es gibt eine Kari­ka­tur, die zwei Figu­ren neben­ein­an­der zeigt. Die eine sagt: „Jesus ist die Ant­wort“, die ande­re: „Ja, aber was war die Fra­ge?“ So darf kirch­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on nicht aus­se­hen. Die Fra­gen neu zu hören, um Jesus als Ant­wort anbie­ten zu kön­nen, dar­in sehe ich das vor­ran­gi­ge Ziel des Pas­to­ra­len Weges.
Wir dür­fen nicht, auch wenn die The­men zeit­lich par­al­lel lau­fen, das Zwei­te zum Ers­ten machen.

Schließ­lich habe ich eine gro­ße Hoff­nung:
In den letz­ten Mona­ten haben mich immer wie­der Men­schen ange­spro­chen und von „mei­nem“ Pas­to­ra­len Weg gespro­chen, also vom Pas­to­ra­len Weg als dem Weg des Bischofs. Wenn wir es schaf­fen, von „unse­rem“ Pas­to­ra­len Weg zu reden und ihn auch zu unse­rem Her­zens­an­lie­gen zu machen, kann es gelin­gen.
Ich bit­te alle, in Glau­ben und Ver­trau­en die Türen auf­zu­ma­chen und auf­zu­bre­chen. In allem möge uns der Hei­li­ge Geist bewe­gen, moti­vie­ren und lei­ten.

1. aus Ber­go­gli­os Rede zum Vor­kon­kla­ve, Anfang März 2013:
(…) 2. Wenn die Kir­che nicht aus sich selbst her­aus­geht, um das Evan­ge­li­um zu ver­kün­den, kreist sie um sich selbst. Dann wird sie krank (vgl. die gekrümm­te Frau im Evan­ge­li­um). Die Übel, die sich im Lau­fe der Zeit in den kirch­li­chen Insti­tu­tio­nen ent­wi­ckeln, haben ihre Wur­zel in die­ser Selbst­be­zo­gen­heit. Es ist ein Geist des theo­lo­gi­schen Nar­ziss­mus.
In der Offen­ba­rung sagt Jesus, dass er an der Tür steht und anklopft. In dem Bibel­text geht es offen­sicht­lich dar­um, dass er von außen klopft, um her­ein­zu­kom­men … Aber ich den­ke an die Male, wenn Jesus von innen klopft, damit wir ihn her­aus­kom­men las­sen. Die ego­zen­tri­sche Kir­che bean­sprucht Jesus für sich drin­nen und lässt ihn nicht nach außen tre­ten.

3. Die um sich selbst krei­sen­de Kir­che glaubt – ohne dass es ihr bewusst wäre – dass sie eige­nes Licht hat. Sie hört auf, das “Geheim­nis des Lichts” zu sein, und dann gibt sie jenem schreck­li­chen Übel der «geist­li­chen Mon­dä­ni­tät» Raum (nach Wor­ten de Lub­acs das schlimms­te Übel, was der Kir­che pas­sie­ren kann). Die­se (Kir­che) lebt, damit die einen die ande­ren beweih­räu­chern.
Ver­ein­facht gesagt: Es gibt zwei Kir­chen­bil­der: die ver­kün­den­de Kir­che, die aus sich selbst hin­aus­geht, die das “Wort Got­tes ehr­fürch­tig ver­nimmt und getreu ver­kün­det”; und die mon­dä­ne Kir­che, die in sich, von sich und für sich lebt.
Dies muss ein Licht auf die mög­li­chen Ver­än­de­run­gen und Refor­men wer­fen, die not­wen­dig sind für die Ret­tung der See­len.

72-Stunden-Aktion 2019: Countdown läuft

72-Stunden-Aktion:
Der Countdown läuft!

Logo zur 72-Stunden-Aktion
72-Stun­den-Akti­on im Jahr 2019 in Ingel­heim im Bis­tum Mainz

Es ist soweit, ganz Deutsch­land gerät ins Fie­ber der 72-Stun­den-Akti­on.
Ab sofort kön­nen auf der Web­sei­te http://www.72stunden.de Akti­ons­grup­pen für die 72-Stun­den-Akti­on 2019 ange­mel­det wer­den. 72-Stun­den-Akti­on 2019: Count­down läuft wei­ter­le­sen

Im Anfang war das Wort – ein bibelpastorales Projekt

Am Anfang war das Wort.
Ein bibelpastorales Projekt im Bistum Mainz

Im Anfang war das Wort. © EBH

…und die Ingel­hei­mer Chris­ten dür­fen mit­ma­chen!

Frei­tag, 13. April 2018
&

Sams­tag, 14. April 2018
Im Erba­cher Hof, Mainz

Wie kann die Hei­li­ge Schrift eine leben­di­ge Rol­le im Zen­trum des Gemein­de­le­bens spie­len?
Gott teilt sich in der Hei­li­gen Schrift sei­nem Volk mit, in einem leben­di­gen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zess. Die Begeg­nung mit Gott in sei­nem Wort geht auch heu­te wei­ter, ist nicht auf die Ent­ste­hung der Bibel begrenzt. Die­sen Schatz immer neu und immer tie­fer zu erschlie­ßen, berei­chert das Glau­bens­le­ben einer Gemein­de und der ein­zel­nen Men­schen. Im Anfang war das Wort – ein bibel­pas­to­ra­les Pro­jekt wei­ter­le­sen